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1. FC Nürnberg

Canadi: „Ich lasse mir nicht vorwerfen, nicht kommunikativ zu sein“

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Beim 1.FC Nürnberg steht Damir Canadi nicht erst seit dem Pokalaus gegen Drittliga-Kellerkind 1.FC Kaiserslautern in der Schusslinie. Der Trainer hat einen mittelmäßigen Saisonstart zu verantworten und wurde zuletzt auch von Profis für angebliche schlechte Form im Umgang kritisiert.

Dieser Angriff von Ondrej Petrak und Federico Palacios (inzwischen bei Jahn Regensburg) schmeckt dem Österreicher so gar nicht. „Ich habe beiden in einem längeren Gespräch ehrlich gesagt, wie ich sie einschätze“, zitiert ihn der kicker. „Man kann mich gerne für die sportliche Bilanz kritisieren, dafür übernehme ich die volle Verantwortung. Ich lasse mir aber nicht vorwerfen, nicht kommunikativ zu sein.“ In diesem Zusammenhang betont Canadi auch, dass sein Verhältnis zur Mannschaft alles andere als zerrüttet sei.

„Sehr verärgert“ wegen „unfairer Berichterstattung“

Die Bild-Zeitung hatte unter der Woche berichtet, neben Petrak und Palacios sei der Chefcoach auch bei anderen Teilen der Mannschaft nicht mehr wohlgelitten. „Sehr verärgert“ wegen „unfairer Berichterstattung“ sei er nun, zitiert die Nürnberger Zeitung Canadi. Er fordert „mehr gegenseitigen Respekt“ aller Beteiligten ein. Dazu zählt er auch die Medien, in denen der Österreicher aktuell einen schweren Stand hat. Dabei befände sich der 1.FC Nürnberg sportlich aus seiner Sicht nach einem Sieg beim VfL Bochum am heutigen Montagabend durchaus im Soll.

Erinnerung ans Saisonziel

„Ein Platz unter den Top 6 ist unser Ziel, und das schaffen wir am Ende auch“, so Canadi. Mit drei Punkten aus dem Ruhrgebiet spränge der Club auf Platz sieben, es sei denn, es gelänge ein deutlicher Erfolg mit mindestens drei Toren Differenz. Dann wäre auch Platz sechs drin. „Wir wollen eine Mannschaft zusammenstellen, die nächstes Jahr aufsteigen kann“, erinnert der Übungsleiter an den Auftrag, den er vor der Saison erhalten hat. Insofern kann er den Aufruhr um seine Person wohl nicht ganz nachvollziehen.

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