Champions League

Can von Nichtberücksichtigung für die Königsklasse schockiert

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Juventus Turin hat am Dienstag seine Kaderliste für die Champions-League-Gruppenphase veröffentlicht. Dabei verzichtet die Alte Dame unter anderem auf Mario Mandzukic. Auch Emre Can hat es getroffen. Der Nationalspieler ist völlig entgeistert.

„Es ist extrem schockierend für mich“, zitiert die Bild-Zeitung den Mittelfeldmann. „Das Gespräch dauerte keine Minute, ich bekam keine Begründung.“ Am Telefon habe er von Trainer Maurizio Sarri erfahren, dass er allenfalls ab dem Achtelfinale in der Königsklasse einsetzbar ist. Can kündigt Konsequenzen an und will nach der Länderspielpause das Gespräch mit dem Verein suchen. Bundestrainer Joachim Löw hatte den 21-fachen Nationalspieler für die Partien in der EM-Quali gegen die Niederlande und Nordirland erstmals seit Oktober 2018 berufen.

Falsche Versprechungen von Juventus?

Der Frankfurter ist inbesondere deshalb wütend, weil Juventus Turin ihn wohl unter falschen Versprechungen zum Verbleib trieb. Dem Boulevardblatt zufolge lagen dem ehemaligen Münchner, Leverkusener und Liverpooler einige Anfragen anderer Klubs vor. „Auch Paris war dabei“, bestätigt Can. „Ich habe aber den Entschluss gefasst, bei Juve zu bleiben. Bedingung war: dass ich in der Champions League dabei bin.“ In der vergangenen Woche, also kurz vor der Schließung des Transferfensters, habe ihm der Abonnementmeister der Serie A entsprechende Garantien ausgesprochen. Can war vor der vergangenen Spielzeit ablösefrei zu den Bianconeri gewechselt und absolvierte seither 38 Partien für Juventus. Unter Sarri hat er aktuell keinen Stammplatz im dicht besetzten Mittelfeld.

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