Bayer 04 Leverkusen

Calmund bricht Lanze für Herrlich

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Der kurze Höhenflug von Bayer Leverkusen ist am Samstag mit einer 1:4-Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim jäh geendet. Zuvor hatte das Team von Trainer Heiko Herrlich bei Werder Bremen und im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach hoch gewonnen. Ex-Manager Reiner Calmund stellt sich hinter den Chefcoach.

„Ich kann nur raten, jetzt nach der Heim-Pleite gegen Hoffenheim nicht eine Herrlich-Diskussion anzufangen“, so der 69-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. Die Niederlage sei trotz des deutlichen Ergebnisses unglücklich gewesen. „Die Mannschaft lag mit 20 zu 10 Torschüssen klar vorne. Das Team besaß die höheren Ballbesitz- und Zweikampf-Werte. Mehr kann ein Trainer nicht tun!“ Dennoch liegt die Werkself nach zehn Spieltagen auf Rang 13 und bereits sechs Punkte hinter den europäischen Rängen.

Neuverpflichtungen im Winter?

Vor allem die Gegentorflut bereitet Calmund Sorgen. Nur Fortuna Düsseldorf, der VfB Stuttgart und der 1.FC Nürnberg haben mehr Gegentreffer kassiert als Leverkusen (21). Der langjährige Manager der Rheinländer stellt die Qualitätsfrage in der Defensivabteilung. „Vielleicht kommt man ja auch zum Schluss, dass man im Winter auf dem Transfermarkt in der Abwehr mit ein, zwei neuen Spielern nachjustieren muss.“ Im Sommer hatte die Werkself lediglich Rechtsverteidiger Mitchell Weiser von Hertha BSC verpflichtet. Der Klub setzt auf Spieler wie die Bender-Zwillinge, Jonathan Tah oder Tin Jedvaj, die häufig mit Verletzungen ausfallen.

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