Bundesliga

Caligiuris Wegweiser aus der Krise: „Jetzt heißt es kratzen, beißen, kämpfen!“

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Beim FC Schalke 04 hat in den vergangenen Partien etwas ganz wichtiges gefehlt: Die Bereitschaft zu kämpfen, sich aufzuopfern. Als einziges Team stehen die Knappen nach der Corona-Pause noch ohne Punkt da, sind zudem seit nun elf Spielen sieglos. Um sich aus der Krise zu befreien, will Daniel Caligiuri kämpferische Geschütze auffahren und appelliert an seine Mitspieler.

„Jeder einzelne Spieler ist sich bewusst, in welcher Situation wir uns befinden“, wird Schalkes Kapitän Caligiuri auf der vereinseigenen Webseite zitiert und stellt damit klar, dass die Mannschaft den Ernst der Lage erkannt hat. „Die erste Halbzeit von uns war gar nicht gut“, bezog sich der 32-Jährige auf die vergangene 0:1-Pleite gegen Werder Bremen. „Wir sind sehr schlecht ins Spiel gestartet, hatten kaum Zugriff.“

Kein direkter Vorwurf an Mitspieler Todibo

Ein Tor entschied die knappe Partie. Caligiuris Mitspieler Jean-Clair Todibo, der unmittelbar vor dem Gegentreffer den Ball vertändelte, macht der 32-Jährige keinen Vorwurf. „Ich will und werde Jean-Clair nicht direkt angreifen. Klar, er hat den Ball im Aufbauspiel verloren. In der Vorwoche war es aber jemand anders, davor wieder ein anderer.“ Allgemein merkt der Deutsch-Italiener an: „Das darf uns einfach nicht passieren.“

„Jetzt heißt es kratzen, beißen, kämpfen!“

Um den Weg aus der Krise wieder herauszuschaffen appelliert Caligiuri nun an alte Tugenden: „Jetzt heißt es kratzen, beißen, kämpfen!“ Das ist genau das, was dem FC Schalke 04 zuletzt gefehlt und Werder zum Sieg verholfen hat. Damit der Tiefflug nicht weitergeht, will S04 nun auch am kommenden Sonntag (15.30 Uhr) im Auswärtsspiel bei Union Berlin kämpferischer auftreten.

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