Bundesliga

Caligiuri hegt keine Abschiedsgedanken: „Keinen Grund, darüber nachzudenken“

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Daniel Caligiuri gehört in einer schlechten Saison von Schalke 04 zu den wenigen Lichtblicken. Der Topscorer der Königsblauen versteckte sich, anders als andere vermeintliche Leistungsträger, nie und gehört auch deshalb zu den beliebtesten Spielern bei den Fans. Sie können aufatmen, der Flügelspieler plant keinen Abschied aus dem Ruhrgebiet.

„Es gab Anfragen, aber der erste Ansprechpartner ist Schalke“, so der 31-Jährige gegenüber dem kicker. „Ich fühle mich pudelwohl und denke, dass ich sehr gut aufgehoben bin. Ich habe eine gute Position hier, deswegen gibt es keinen Grund, darüber nachzudenken.“ Medienberichten zufolge gab es vor allem aus Italien Interesse an Caligiuri. Mit einem Wechsel zu einem Top-Klub der Serie A hätte er sich womöglich zurück in den Fokus der Nationalmannschaft spielen können.

„Brauche erstmal Urlaub“

Alles spricht jedoch für einen Verbleib auf Schalke, wenngleich der Verlauf der Spielzeit auch beim Baden-Württemberger Spuren hinterlassen hat. „Nach dieser Saison brauche ich erstmal Urlaub, um den Kopf freizumachen.“ Zuvor soll aber endlich mal wieder ein Heimsieg her. Der letzte stammt aus dem Januar. Doppeltorschütze war seinerzeit gegen den VfL Wolfsburg Caligiuri. Er fordert von seinen Teamkollegen nochmals hundertprozentige Leistungsbereitschaft gegen den VfB Stuttgart, obwohl es um kein greifbares Ziel mehr geht.

Für Caligiuri stellt sich die Charakterfrage

„Für jeden ist es eine Charakterfrage jetzt. Wir dürfen nicht meinen, dass die Saison vorbei ist, weil der Nichtabstieg perfekt ist.“ Nicht zuletzt könnte dabei der Abschied von Interimstrainer Huub Stevens für Motivation sorgen. Dem Niederländer und seinem Trainerteam ist die Mannschaft aus Sicht von Caligiuri zu großem Dank verpflichtet. „Es war nicht leicht für sie, die Mannschaft in so einer Situation zu übernehmen. Es hat ihr nochmal den gewissen Push gegeben.“ Immerhin ist Schalke in den vergangenen drei Spielen ungeschlagen. Und mit dem 4:2 bei Borussia Dortmund sorgten Caligiuri und Co. wenigstens für ein Highlight in einer missratenen Bundesliga-Saison.

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