Borussia Dortmund

BVB-Rotation? Nicht mit Reus!

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Borussia Dortmund trifft am heutigen Samstag vor heimischem Publikum auf den SC Freiburg. Die Breisgauer sind ein absoluter Lieblingsgegner des BVB, bezwangen ihn in 36 Anläufen nur drei mal. Eigentlich sollten sie also ein perfekter Gegner sein, um die Mannschaft zu rotieren. Doch Marco Reus lehnt das für sich ab.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, habe Trainer Lucien Favre schon öfter konkret mit dem Gedanken gespielt, den Kapitän auf die Bank zu setzen. In Dortmund wissen alle Beteiligten zu gut, wie wichtig der 29-Jährige ist. Eine Verletzung des Nationalspielers käme einer Katastrophe gleich. Alleine, Reus hat sich diesen Gedankenspielen bisher erfolgreich wiedersetzt. Wie das Boulevardblatt meldet, habe Favre akzeptiert, dass der Spielführer um jeden Preis im Team bleiben will. Einzig im DFB-Pokal gegen Union Berlin setzte er seinen Willen durch, der Angreifer kam von der Bank.

Mehr Minuten als in der gesamten Vorsaison

Reus wolle als Anführer in jedem Spiel vorweg gehen, heißt es. Das tut er in dieser Saison mit den vielleicht beständigsten Leistungen seiner Karriere. Immer wieder ist die Rede vom „besten Reus aller Zeiten“. Mit 19 Torbeteiligungen in ebenso vielen Partien in allen Wettbewerben mag da durchaus etwas dran sein. Für den BVB ist freilich wichtiger, dass der gebürtige Dortmunder bisher keinerlei Verletzungen erlitten hat. Tatsächlich hat kein anderer Spieler so viele Einsatzminuten absolviert wie die Rückennummer 11. Schon jetzt stand er länger auf dem Platz als in der gesamten Vorsaison. Mit weiteren 90 Minuten gegen Freiburg würde Reus auch seine Marke aus der Spielzeit 2016/17 knacken.

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