Borussia Dortmund

BVB in der ‚Todesgruppe‘: Kehl freut sich auf „spannende Aufgaben“

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Das Losglück hat es am Donnerstagabend je nach Sichtweise entweder besonders gut oder besonders schlecht mit Borussia Dortmund gemeint. In der Champions-League-Gruppenphase trifft der Vizemeister auf den FC Barcelona, Inter Mailand und Slavia Prag. Sebastian Kehl sieht die vermeintliche ‚Todesgruppe‘ positiv.

„Es sind spannende Aufgaben, auf die wir uns freuen und die unglaublich attraktiv sind“, so der Lizenzspielerleiter gegenüber BVB-TV. „Ich kann, glaube ich, schon sagen, dass wir die stärkste Gruppe erwischt haben in dieser Auslosung.“ Für die Anhänger der Schwarzgelben ist dies nichts neues, in den vergangenen Jahren hatte Dortmund selten Losglück mit einfachen Gegnern. Immerhin ist in dieser Spielzeit mehr Abwechslung dabei. Kehl ist etwa überzeugt, dass gerade auf das Treffen mit Barca große Vorfreude unter den Fans herrsche.

„Hätte uns in Topf 3 nicht schlimmer erwischen können“

„Barcelona war noch nie in Dortmund zu Gast“, weiß der Ex-Kapitän von Borussia Dortmund. „Unsere Fans freuen sich extrem darauf, Lionel Messi mal im Stadion bei uns begrüßen zu dürfen.“ Auch Inter bringt einen äußerst klangvollen Namen, der in dieser Saison womöglich auch mehr Substanz beinhaltet. Unter Neu-Trainer Antonio Conte will sich der Klub zurück an die nationale wie internationale Spitze arbeiten. “ Es hätte uns in Topf 3 auch nicht schlimmer erwischen können“, so Kehl.

Prag „müssen wir schlagen“

Aus dem vierten Topf stammt mit Slavia Prag hingegen ein Gegner, „den wir sicherlich schlagen müssen“, wie der frühere Nationalspieler formuliert. „Sie gehen als ganz klarer Außenseiter in diese Gruppe.“ Allerdings sind die Borussen in Hinsicht auf vermeintliches Kanonenfutter aus der jüngeren Vergangenheit gewarnt. In der Saison 2017/18 blamierte sich der BVB mit zwei Unentschieden gegen den zyprischen Vertreter APOEL aus Nikosia kräftig. In der Vorsaison schied Dortmund im Achtelfinale gegen den späteren Finalisten Tottenham Hotspur aus.

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