1. FC Nürnberg

Bundesligadebütant Rhein überzeugt Köllner

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Trainer Michael Köllner musste seine Mannschaft vor dem Duell zwischen dem 1. FC Nürnberg und Eintracht Frankfurt (1:1) auf fünf Positionen umbauen. Mit Simon Rhein feierte ein junger Mittelfeldspieler sein Bundesligadebüt.

Simon Rhein stand in dieser Saison bislang viermal auf dem Platz – in der Regionalliga Bayern. Wenn der 20-Jährige im Kader der Reservemannschaft stand, spielte er auch und überzeugte mit einer Passquote von 88 Prozent. Gegen Eintracht Frankfurt war ihm im defensiven Mittelfeld keine Nervosität anzumerken, er versteckte sich nicht und seine Leistung wurde nach Spielende von Experte Matthias Sammer als „überragend“ eingestuft.

Lob von Köllner

Ehrlicherweise gab die sich auf durchschnittlichem Niveau bewegende Partie keinen Anlass dazu, dieses Prädikat zu verteilen. Trainer Michael Köllner stellte aber zurecht im BR fest: „Simon hat ein gutes Spiel gemacht. Ich wusste, dass er es gut machen wird, sonst hätte ich ihn nicht reingeworfen.“ Er war es, der das Talent 2017 aus der Jugendabteilung von Bayer Leverkusen holte. „Ich habe schon in den ersten Gesprächen gemerkt, dass er charakterlich ein Top-Typ ist. Er ist ruhig, bescheiden, intelligent und zudem aus angenehmem Elternhaus. Seinen noch gültigen Vertrag in Leverkusen hat er für uns für die Hälfte des Gehalts aufgelöst“, erklärte der Coach gegenüber Bild.

Warnung vor Rostock

Ob Rhein auch in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen Drittligist Hansa Rostock mitwirken darf, ist noch unklar. Er wurde behutsam herangeführt und soll sein Potenzial Stück für Stück entfalten. An der Ostsee erwartet Köllner ein schwierige Aufgabe. „Rostock wird uns brutal fordern. ich weeiß was uns da erwartet. Das ist gefühlt ein Bundesligaspiel“, warnte der Trainer vor dem Kontrahenten, der in der ersten Runde den VfB Stuttgart (2:0) aus dem Wettbewerb warf.

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