Bundesliga

Bundesliga-Streit um Polizeikosten: Grote erwartet Forderungen aller Länder

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Hamburgs Innen- und Sportsenator Andy Grote rechnet damit, dass auch seine Kollegen aus den übrigen Bundesländer mit Kostenforderungen an die Bundesligaklubs herantreten werden, falls Bremen vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig den juristischen Streit mit der Deutschen Fußball-Liga (DFL) gewinnen sollte.

„Wenn sich letztinstanzlich die Bremer Linie durchsetzt, werden alle anderen Länder nicht umhinkommen, auf die Vereine oder die DFL zuzugehen“, sagte der SPD-Politiker im Sportgespräch des Deutschlandfunks in Köln.

Bremens Innensenator Ulrich Mäurer hat es sich zum Ziel gesetzt, die durch erhöhte Polizeipräsenz bei Hochrisikospielen entstehenden Kosten nicht weiter aus der Staatskasse zu bezahlen, sondern an die DFL weiterzureichen. Letztlich begleichen soll die Rechnung Bundesligist Werder Bremen.

In erster Instanz hatte die DFL gesiegt, vor dem Oberwaltungsgericht bekam die Hansestadt recht. Nun wird für 2019 mit einem abschließenden Urteil des Bundesverwaltungsgerichts gerechnet. Für den Fall einer juristischen Niederlage der DFL hat der SV Werder für das Geschäftsjahr 2017/2018 bereits eine Rücklage in Höhe von einer Million Euro gebildet.

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