Borussia Dortmund

Bürki poltert: „Wir spielen nicht wie Männer!“

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Bei Borussia Dortmund hängt der Haussegen nach den erneuten Punktverlusten schief. Gegen Werder Bremen kam der BVB vor heimischem Publikum nicht über ein 2:2 hinaus. Roman Bürki fand deutliche Worte bei Sky.

Als Borussia Dortmund in der Schlussphase hätte anrennen müssen, kam Werder Bremen noch einmal stark auf. Die Hanseaten „nervten“ die Gastgeber, setzten immer wieder nach und konterten geschickt. Roman Bürki musste kurz vor dem Abpfiff noch eingreifen und die Niederlage verhindern. Der Torhüter war danach bedient: „Wir spielen nicht wie Männer!“

Bürki fehlt der Killerinstinkt

Was meint Bürki genau? „Wir gehen nicht dahin, wo es weh tut.“ Ob bei Standardsituationen oder einzelnen Aktionen in Offensive und Defensive – der Borussia fehlt häufig der letzte Schritt: „Der Ball läuft schön und wir kreieren uns Chancen. Aber dann fehlt der Killerinstinkt.“ Die Borussia rutscht in der Tabelle von Rang drei auf sieben ab, gegen Werder wurden bereits die Saisonzähler sechs und sieben abgegeben.

Es fehlen „Typen, die sich auch einmal reinhauen“

Für die Ansprüche des BVB ist das deutlich zu wenig. Bürki vermisst dabei „Typen, die sich auch einmal reinhauen“. Der Schlussmann würde sich „von dem einen oder anderem“ Mitspieler wünschen, „dass ein Tick Aggressivität reinkommt“. Er selbst könne es hinten zwar demonstrieren, „aber ich glaube, dass ich im Strafraum gefangen und zu weit weg bin“. Der Frust – er ist groß beim BVB.

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