Bundesliga

Breitenreiter traut Füllkrug die Nationalmannschaft zu

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Hannovers Mittelstürmer Niclas Füllkrug zeigt sich in der aktuellen Vorbereitung in starker Verfassung und macht somit da weiter, wo er vergangene Saison aufhörte. Sollte er seine Form halten, traut ihm sein Trainer Andre Breitenreiter sogar eine Nominierung von Bundestrainer Joachim Löw zu.

Am Donnerstag fand das erste Testspiel der Sommervorbereitung von Hannover 96 statt. Die Niedersachsen konnten gegen eine Auswahl der Halbinsel Eiderstedt locker mit 14:0 (7:0) gewinnen. Dreifacher Torschütze: Niclas Füllkrug, der sich nach seiner starken letzten Saison weiter treffsicher zeigt.

Breitenreiter lobt Füllkrug

„Er ist sehr präsent hier im Trainingslager. Wenn es ihm gelingt, die Leistung zu bestätigen, dann traue ich ihm zu, beim Umbruch des DFB-Kaders eine Rolle zu spielen“, sagte Hannovers Trainer Andre Breitenreiter dem TV-Sender sky. Bei der deutschen Nationalmannschaft bahnen sich zahlreiche personelle Rochaden an, auch im Mittelsturm. Mario Gomez könnte mit seinen 32 Jahren sein letztes Turnier gespielt haben und Sandro Wagner steht seit seinem Rücktritt nicht mehr zur Verfügung. Somit dürften sich einige deutsche Stürmer Hoffnungen auf einen Platz hinter Stammkraft Timo Werner machen. Auch Spieler wie Lars Stindl, Mark Uth, Kevin Volland oder Nils Petersen werden sich Hoffnungen auf eine Chance im DFB-Trikot machen.

Absage an Gladbach

Es ist ungewiss, ob Joachim Löw ein Auge auf Füllkrug werfen wird. Sicher ist allerdings, dass sich der 25-Jährige auch in der kommenden Saison im Trikot von Hannover 96 aufdrängen wird. „Die Reise hier ist noch nicht zu Ende – sowohl für mich als auch für den Verein. Ich fühle mich sehr wohl im Klub, identifiziere mich sehr mit 96, und jeder, der mich kennt, weiß, dass er keine Bedenken haben muss, dass sich künftig daran etwas ändert“, verkündete Füllkrug und beendete somit die Gerüchte um einen Wechsel zu Borussia Mönchengladbach. Die „Fohlen“ sollen angeblich 20 Millionen Euro für den 14-Tore-Stürmer der vergangenen Spielzeit geboten haben. Der Vertrag des ehemaligen Nürnbergers läuft bis 2020.

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