Bayer 04 Leverkusen

Brandt bestätigt Gespräche mit Bayern – Konkret wurde es nie

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Julian Brandt gehörte zu den wenigen Gewinnern der DFB-Auswahl bei der Weltmeisterschaft in Russland. Inzwischen trägt er als Zeichen seines gestiegenen Status bei der Nationalelf die Rückennummer 10. Dass er auch nach dem Weltturnier bei Bayer Leverkusen spielt, hätten vor seiner Vertragsverlängerung im April die wenigsten vermutet.

Viele Beobachter dürften viel eher davon ausgegangen sein, dass es den Nationalspieler nahezu naturgemäß zum FC Bayern ziehen werde. Schließlich landet ein Großteil der deutschen Spitzenspieler beim Branchenprimus. Brandt gibt nun gegenüber Sport Bild zu, tatsächlich Gespräche mit dem Rekordmeister geführt zu haben. „Natürlich gab es zwischenzeitlich mal einen gewissen Austausch“, so der 22-Jährige. „Es ist ja normal, dass sich die Bayern Gedanken darüber machen, was passiert, wenn Arjen Robben und Franck Ribery einmal ihre Karriere beenden.“

Bayern werden nicht weggedrückt

Die beiden Veteranen auf dem Flügel haben ihre Verträge zum Ende der vergangenen Spielzeit jeweils noch mal um ein Jahr verlängert. Der Umbruch bei den Münchnern ist daher aufgeschoben, nicht aufgehoben. „Wenn der FC Bayern anruft, ist es nicht so, dass mein Vater sein Handy liegen lässt oder sie einfach wegdrückt“, erklärt Brandt. Vater Jürgen fungiert gleichzeitig als Berater, handelte auch die Verlängerung im Rheinland aus. Konkret seien die Gespräche mit dem Rekordmeister nie geworden. „Und ich habe in Leverkusen unterschrieben, weil ich von meiner Entscheidung zu hundert Prozent überzeugt bin. Ich mache keine halben Dinge“, versichert der gebürtige Bremer. Der 22-Jährige hat inzwischen beachtliche 182 Pflichtspiele für Leverkusen absolviert. Der nächste Schritt dürfte trotz seines Treuebekenntnisses nicht allzu weit entfernt sein.

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