Borussia Dortmund

Brandt bekräftigt: Lieber Zentrum als Außenbahn

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Neben dem doppelten Torschützen Achraf Hakimi zählte Julian Brandt bei Borussia Dortmunds 2:0 gegen Slavia Prag definitiv zu den stärksten Akteuren – und das auf ungewohnter Position. Der Sommerneuzugang hatte unter Beweist gestellt, auch im Sturm einsatzfähig zu sein. Im Nachgang erklärt Brandt, lieber im Zentrum als auf den Außen zu spielen.

Im Endeffekt waren nur die Zuseher des Spiels zwischen Slavia Prag und Borussia Dortmund überrascht von dem Umstand, dass Julian Brandt am Mittwochabend im Sturm zum Einsatz kam. Er habe am Dienstag mit dem Trainer darüber gesprochen, meint der Sommerneuzugang des BVB im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten. Lucien Favre habe ihn gefragt, ob er es sich zutraue: „Ich hatte damit überhaupt kein Problem.“ Es sei zwar schwierig, auf einer Position zu spielen, die man nicht häufig spiele. Brandt habe allerdings geholfen, „dass ich in der Rückrunde in Leverkusen im Zentrum gespielt habe. Dadurch war’s zumindest ein bisschen bekannter für mich.“

Im Wechsel mit Reus 

Für seinen Auftritt beim 2:0-Auswärtserfolg in Prag erntete Brandt durchweg positive Kritiken. Er teilte sich mit Marco Reus den Posten im Sturmzentrum, tauschte mit seinem Kollegen aus der deutschen Nationalmannschaft häufig durch. „Ich habe versucht, mich ins Spiel und in die Position reinzukämpfen und alles zu geben“, sagt Brandt. Und das ist ihm auch überdurchschnittlich gut gelungen: Der ehemalige Leverkusener lieferte jeweils die Vorarbeit zu beiden Treffern von Achraf Hakimi. „Ich bin froh, dass es ganz gut geklappt hat und ich Achraf (Hakimi; Anm. d. Red.) zweimal auf die Reise schicken konnte“, sagt er.

Verweis auf das „Modell Götze“

Für die Zukunft sieht Brandt kein Problem darin, öfters im Sturmzentrum zu agieren. Auch wenn er weiß: „Natürlich bin ich noch kein perfekter Neuner oder falscher Neuner, aber es ist ja gut zu wissen, dass es diese Option gibt.“ Dieses „Modell“ sei nicht wirklich neu beim BVB, merkt er an und verweist auf das Vorgehen mit Mario Götze, der „in der Vergangenheit ja auch schon oft auf dieser Position gespielt“ habe. Am Samstag (15.30 Uhr) kommt es zum Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg. Erneut mit Brandt in der Sturmmitte? „Ich stehe zur Verfügung, ja.“ Der 23-Jährige verdeutlicht zudem, dass er lieber auf der Neun, also im Zentrum, anstelle der Außenbahn spiele.

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