2. Bundesliga

Brandrede von Holtby nach Derby-Enttäuschung

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Der Hamburger SV hat im Stadtderby gegen den FC St. Pauli (0:0) den Befreiungsschlag verpasst. Die Kritik an Trainer Christian Titz wächst weiter, Mittelfeldspieler Lewis Holtby reagierte gereizt.

Holtby und Titz verbindet ein inniges Verhältnis und so stört den Mittelfeldspieler, wie viel Kritik von außen auf den Trainer und die Mannschaft einprasselt. „In Ruhe arbeiten ist hier schwierig“, stellte er daher im kicker fest. Er bemängelte: „Es kommt von außen so viel Gegenwind  nach einem Spiel ist einer der Heilsbringer, nach dem nächsten Spiel ist alles scheiße.“

Holtbys Brandrede

Der für seine emotionale Ader bekannte 28-Jährige wurde noch deutlicher: „Da kriege ich das Kotzen, das macht mich aggressiv.“ Es gehe in der schwierigen Situation mit drei Partien ohne Sieg und eigenen Treffer darum, die Ruhe zu bewahren „und die Fresse zu halten.“ Seinem Coach wird er so den Job nicht retten können, Sport-Vorstand sagte nüchtern: „Meine Aufgabe ist es, Themen und Entwicklungen zu beobachten und die Dinge dann zu besprechen.“ Ein Treuebekenntnis klingt anders!

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