1. FC Nürnberg

Bornemann mit harter Kritik am Videobeweis

on

In der Partie zwischen dem 1. FC Nürnberg und Hannover 96 (2:0) kam der Videobeweis zwei Mal zum Einsatz. Sportvorstand Andreas Bornemann steht dem technischen Hilfsmittel weiterhin skeptisch gegenüber.

Ein Treffer der Nürnberger wurde korrekterweise aberkannt und kurze Zeit später wurde die Rote Karte von Miiko Albornoz erkannt. Obwohl beide Entscheidungen vertretbar waren, hat Bornemann seine Zweifel am Videobeweis bislang nicht ablegen können. Er erklärte bei Bild: „Es war für mich eine große Überraschung, dass der Videobeweis bei der WM bis auf ein, zwei Situationen gut funktioniert hat. Und dann habe ich gehofft, dass der Positivtrend auch in der Bundesliga anhält. Die ersten Spieltag sind aber ziemlich ernüchternd.“

Bornemann kritisiert VAR heftig

Der Sportvorstand der Nürnberger war schon vor der Einführung der neuen Technik ein Gegner, generell sind sie beim Club wenig zufrieden mit dem „Video Assistant Referee“ – kurz VAR. Bornemann betonte seine deutliche Position gegen den Videobeweis: „Ich war damals strikt dagegen, weil ich der Meinung bin, dass es der größte Erfolg dieser Sportart ist, dass sie von der obersten bis zur untersten Klasse unter gleichen Bedingungen ausgetragen wird.“ Er warnte: „Wenn du zu viele Dinge im Fußball veränderst, besteht immer die Gefahr, dass dies der Sportart schadet.“

About Christopher Michel

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.