2. Bundesliga

Boldt bekäme am meisten: HSV spielt auch um hohe Aufstiegsprämien

on

Der Hamburger SV trifft am morgigen Donnerstagabend auswärts im VfB Stuttgart auf seinen ersten Verfolger. Im direkten Duell der Anwärter auf den zweiten direkten Aufstiegsplatz hinter dem wohl enteilten Tabellenführer Arminia Bielefeld geht es für die Hanseaten auch um eine Menge Geld.

Einem Bericht von Sport Bild zufolge fließen im Falle eines Aufstiegs mehrere Millionen Euro an Prämien an Spieler und Verantwortliche. Dabei herrscht allerdings keine große Einhelligkeit über die verschiedenen Parameter, denen die Prämien folgen. Der größten Zahltag käme dem Magazin zufolge auf Jonas Boldt zu. Der Sportchef verdiene ein vergleichsweise geringes Grundgehalt von etwa 500 000 Euro pro Jahr, dafür habe er sich eine Prämie von 400 000 Euro für den Fall der Bundesliga-Rückkehr des HSV gesichert. Bei seinen Spielerverpflichtungen gilt Sportvorstand Boldt hingegen nicht als großer Freund von Geld als Motivator für den Aufstieg.

Wer verdient extra, wer nicht?

So sollen einige der vor der laufenden Saison transferierten Spieler keine Aufstiegsprämie besitzen, dafür aber generell höhere Punktprämien. Damit sei Boldt laut des Magazins von der Linie von Vorgänger Ralf Becker abgerückt. Unter dem Ex-Sportchef geholte HSV-Profis verdienen je nach Anzahl ihrer Einsätze über die Aufstiegssaison hinweg bis zu 200 000 Euro extra. Dabei sei individuell geregelt, wieviele Spielminuten einen anrechenbaren Einsatz bedeuten. Einige andere HSV-Spieler sollen derweil fest verankerte Aufstiegsprämien in ihren Verträgen stehen haben. Keine solche Zusatzzahlung soll auf diejenigen Profis warten, deren aktuell gültiger Kontrakt aus Zeiten vor dem Abstieg am Ende der Saison 2017/18 stammt.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.