Bundesliga

Boetius: Das war der Grund für den Wechsel nach Mainz

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Mit Jean-Paul Boetius verpflichtete der FSV Mainz 05 im Sommer eine neue Offensivkraft. Dies hat auch mit einer unbedachten Aktion seinerseits zu tun, wie er nun berichtete.

Es lief die achtzigste Minute in der Partie zwischen Feyenoord Rotterdam und De Graafschaap, als Jean-Paul Boetius die Nerven verlor. Nach einem Foul und der darauffolgenden Verwarnung applaudierte der 23-Jährige höhnisch in Richtung Schiedsrichter und kassierte dafür die gelb-rote Karte. „Wenn ich einfach weglaufen und keine Rote Karte bekommen würde, dann wäre ich jetzt wahrscheinlich immer noch auf dem Trainingsgelände von Feyenoord“, blickte er nun gegenüber dem Sender RTV Rijnmond zurück. Nach einer einwöchigen Suspendierung folgte schließlich der Wechsel nach Mainz. „Es gab einige Vorfälle, die es für mich schwieriger machen würden“, erklärte er seine damalige Situation. Dennoch habe es der Flügelspieler „nicht auf einen Wechsel angelegt.“

Mainz als „Neuanfang“

Der Wechsel in die Bundesliga sei dann allerdings dennoch erfolgt, aus einer intensiven Phase des Nachdenkens heraus: „Ich habe es mir nicht leicht gemacht und wir haben darauf in Form eines Wechsels reagiert. In Mainz konnte ich mit einem Neustart beginnen“, nannte er den ausschlaggebenden Grund für sein Engagement in Mainz. Dort konnte er sich bislang allerdings nicht als Stammspieler etablieren, in vier Spielen stand er bislang beim 0:0 gegen Hertha BSC in der Startelf.

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