1. FC Kaiserslautern

Bodenseebank als Rettung für den FCK?

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Der 1. FC Kaiserslautern steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Offenbar hat sich der Traditionsklub bereits an das Internationale Bankhaus Bodensee gewendet.

Das IBB, wie das Internationale Bankhaus Bodensee genannt wird, hilft finanziell schwer angeschlagenen Klubs dann, wenn keine andere Bank mehr einen Kredit gewährt. Nach Informationen von Sport Bild soll sich der 1. FC Kaiserslautern bereits an das Bankhaus gewendet haben. Die wirtschaftlichen Probleme der Pfälzer sind nach dem Abstieg in die 3. Liga noch massiver geworden.

Lautern braucht rund zwölf Millionen Euro

Bis zum 1. März müssen die Lauterer 6,7 Millionen Euro aufbringen, um die Fan-Anleihen zurückzahlen zu können. Doch damit nicht genug: um die Lizenz für ein weiteres Jahr zu erhalten sind dazu weitere fünf Millionen fällig. Zusammenaddiert handelt es sich somit um einen 12-Millionen-Euro-Kredit, der das Absinken in die Bedeutungslosigkeit verhindern soll.

Deshalb hilft das IBB

Es gibt zwei Gründe für das IBB Traditionsvereinen zu helfen. Zum einen sei es kaum möglich, dass alle von der Bank unterstützen Klubs pleitegehen. Mögliche Verluste sind einkalkuliert und würden sich zumindest durch andere, erfolgreichere Vereine wieder ausgleichen. Und: Die Bank unterstütze Vereine mit großer Tradition, die aufgrund ihres riesigen, gewachsenen Umfelds gar nicht kaputtgehen können.

Milliardär haftet mit Privatvermögen

Milliardär Reinhold Würth gehört das Unternehmen zu 94 Prozent, er haftet mit seinem Privatvermögen von 11,6 Milliarden für die Kredite der IBB. Deshalb ist auch die Bankenaufsicht nicht tätig geworden. Ein Vorteil für die Klubs: Der Zinssatz des Bankenhauses orientiert sich am aktuellen Wert der Hausbanken, der momentan bei rund zwei Prozent liegt. Das IBB schlägt jeweils rund zwei Prozentpunkte drauf. Die Zinssituation ist derzeit günstig.

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