Bundesliga

Bode: Investor wollte bei Werder einsteigen

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Ein Investor wollte laut Aufsichtsrats-Chef Marco Bode beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen einsteigen.

„Ja, den gab es“, sagte Bode im Trainingslager der Hanseaten in Johannesburg auf eine entsprechende Frage der Kreiszeitung Syke: „Wir hätten uns in der Vergangenheit schon dafür entscheiden können, die ersten Schritte in diese Richtung zu gehen.“ Der Tabellen-10. sucht seit einigen Jahren nach einem Partner, um sich finanziell besser aufzustellen.

Auf diesem Weg musste Werder aber auch einige Rückschläge hinnehmen. „Ich möchte auch gar nicht leugnen, dass sich die Gespräche hier und da negativ entwickelt haben, weil für die Investoren gilt, dass sie nicht investieren wollen, wenn sie keinen Einfluss nehmen können“, sagte Bode: „Gerade für internationale Unternehmen ist das schwer zu verstehen.“

Trotzdem stehen die Hanseaten zu der 50+1-Regel. „Selbst wenn die Regel eines Tages fällt, werden wir als Verein daran festhalten“, sagte Bode, der in der Investoren-Frage nicht aus Geldnot handeln will. Sondern nur, „wenn wir es selbst gestalten und eine ruhige Entscheidung treffen können“, sagte der ehemalige Nationalspieler: „Der Einstieg eines Investors aus Liquiditätsengpässen im Verein heraus wäre gefährlich. Das kann zu Anleihmodellen oder dem Verkauf von Eigenkapital führen. Und das wollen wir definitiv nicht.“

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