2. Bundesliga

Bochum pfeift gegen Regensburg personell aus dem letzten Loch

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Der VfL Bochum empfängt Jahn Regensburg am Montag (20.30 Uhr) mit großen Personalproblemen. In einem Duell auf Augenhöhe (beide 15 Zähler) will sich der Traditionsverein allerdings nicht demoralisieren lassen. Doch Vorsicht: Die Gäste sind auswärtsstark. Der Vorbericht von fussball.news.

„Der Kader stellt sich fast von alleine auf“, stellte Robin Dutt, Trainer des VfL Bochum, nüchtern fest. Nur noch 17 Akteure stehen dem 53-Jährigen zur Verfügung, die Verletztenliste ist lang: Sechs Akteure fallen gegen Regensburg aus. Der an der Lieste operierte Sebastian Maier etwa wird in der Hinrunde wohl kein Spiel mehr absolvieren.

Viel Erfahrung beim VfL

Dutt suchte dennoch nicht nach Ausreden: „Wir haben immer noch genügend Möglichkeiten.“ Und vor allem Erfahrung: Wie schon beim 0:0 gegen den Hamburger SV könnte das Durchschnittsalter der Startelf 29,2 Jahre betragen. Möglicherweise kann diese helfen gegen eine Mannschaft, „die darauf aus ist, dem Gegner Stress zu bereiten.“ Die Bochumer erwarten ein Kampfspiel, auch wenn Tom Weilandt dem kicker voller Überzeugung sagte: „Ich denke, dass wir die Qualität haben, um dieses Spiel für uns zu entscheiden.“ Der Sieger der Partie wird den Blick nach oben richten können.

Erstes Montagsspiel der Regensburger Zweitligahistorie

Dessen sind sie sich auch in Regensburg bewusst. Die Oberpfälzer, die das erste Montagsspiel in ihrer Zweitligahistorie bestreiten und nur mit 50 Fans anreisen werden, wollen sich weiter in der 2. Liga etablieren und auch in Bochum ein Ausrufezeichen setzen. Seit fünf Partien ist die Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer bereits ungeschlagen, zuletzt gab es ein 1:1 gegen den SV Darmstadt 98.

Viel Selbstvertrauen beim SSV

Der Coach stellte allerdings klar: „Diese Serie ist nicht das, was uns anspornt, sondern dass wir im elften Spiel auf 18 Punkte stellen können.“ Im Gegensatz zum VfL haben die Regensburger personell die „Qual der Wahl“, mit Ausnahme der Langzeitverletzten. Andreas Geipl skizzierte den Leistungsstand: „Wir sind gut drauf. Unser Selbstvertrauen wächst dementsprechend.“ Auswärts konnten die Regensburger bereits sieben von 15 möglichen Zählern holen.

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