Bundesliga

Bobic rüffelt Rebic nach Platzverweis: „Werden das aufarbeiten“

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Eintracht Frankfurt hat am Sonntag einen knappen Auswärtssieg bei der TSG Hoffenheim eingefahren. Dabei drohten die Hessen eine 2:0-Führung noch herzugeben. Hauptgrund dafür war wohl der Platzverweis gegen Ante Rebic. Sportvorstand Fredi Bobic verteilte deshalb einen Rüffel an den Kroaten.

Der 25-Jährige hatte in der 31. Minute wegen Meckerns Gelb gesehen. „Die war absolut dämlich, das werde ich ihm nochmal sagen“, kritisierte Bobic nach der Partie bei Sky. In der 66. Minute beging Rebic ein taktisches Foul, indem er in der Nähe der Mittellinie am Trikot von Kevin Akpoguma zog. „Das muss man auch nicht machen“, so der 46-Jährige. Hoffenheim kam in Überzahl durch Joker Reiss Nelson zum Anschlusstreffer (82.) und drängte auf den Ausgleich. Torhüter Kevin Trapp rettete in der Nachspielzeit mit starkem Reflex bei einem Kopfball von Ishak Belfodil die Führung über die Zeit.

„Er ärgert sich am meisten“

„Er muss viel einstecken im Spiel, das ist klar“, sagte Bobic. Damit wollte er die Aktionen seines Linksaußen allerdings nicht entschuldigen. „Das muss er lassen, weil er sich damit selbst und auch der Mannschaft schadet. Aber er ärgert sich am meisten.“ Wichtig war dem früheren Nationalspieler allerdings auch, auf die Leistung von Rebic hinzuweisen. Mit seinem großen Einsatz habe der WM-Teilnehmer ein wichtiges Signal an seine Mannschaft gesendet. Zudem traf der Heißsporn sehenswert zum 1:0 (40.). „Es ist so wie es ist, aber wir werden es aufarbeiten. In aller Ruhe“, kündigte Bobic an. Rebic fehlt der Eintracht wegen seiner Sperre nach der Länderspielpause gegen Fortuna Düsseldorf.

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