Bundesliga

Bobic kritisiert Brych für Fernandes-Platzverweis: „Hat die Linie nicht gehabt“

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Gelson Fernandes sah im ersten Durchgang bereits in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte. Für das Duell zwischen dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt war diese Entscheidung von Schiedsrichter Dr. Felix Brych entscheidend. Sportvorstand Fredi Bobic kritisierte die Bestrafung des Unparteiischen.

„Die Gelb-Rote Karte ärgert mich am meisten“, sagte Fredi Bobic gegenüber Sky. Gelson Fernandes sah nach seinem zweiten Foul noch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit im Spiel zwischen dem SC Freiburg und Eintracht Frankfurt die Ampelkarte. Der Sportvorstand der Hessen kritisierte Felix Brych scharf: „Er hat Vieles laufen lassen und gibt dann für eine Lappalie Gelb-Rot.“

Bobic kritisiert Brych

Fernandes beging zunächst ein taktisches Foul (26. Minute) und brachte anschließend noch Jonathan Schmid hart zu Fall. Bobic zog einen Quervergleich: „Hier hat er das Spiel mitentschieden. Sie können da Gelb geben, wenn Sie diese Linie fahren. Aber er hat die Linie nicht gehabt.“ Für härtere Fouls zuvor habe Brych keine Verwarnungen ausgesprochen.

Aber: Gelb Rot für Fernandes ist korrekt

Bobic wurde noch einmal deutlich: „Wenn der Schiedsrichter ein Spiel vorgibt, dann soll er auch dabei bleiben. Und nicht plötzlich zwischendrin mal wechseln, aber das hat er gemacht.“ Unabhängig von anderen Szenen: Fernandes darf mit einer Verwarnung im Gepäck nicht so in den Zweikampf gehen. Der Kämpfer im Mittelfeld hat in diesem Moment hoch gepokert und zu spät zurückgezogen. Das Foul an Schmid konnte mit Gelb geahndet werden, auch die Härte lässt diese Entscheidung ist vertretbar.

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