Bundesliga

Bobic bestätigt Interesse an Jovic: „Es war alles da, was im Wetlfußball unterwegs ist“

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Luka Jovic hat sich bei Eintracht Frankfurt in den vergangenen anderthalb Jahren von einem Rohdiamanten zu einem der begehrtesten Jungstürmer auf dem Transfermarkt entwickelt. Sportvorstand Fredi Bobic bleibt trotz der namhaften Interessenten dennoch gelassen.

Nach seinem Doppelpack in der Europa League gegen Olympique Marseille stehen 14 Tore in 17 Pflichtspielen, in denen er alle 71 Minuten einen Treffer erzielte und vier Assists gab, auf dem Konto: Die Bilanz von Luka Jovic bei Eintracht Frankfurt ist als herausragend zu bezeichnen. Doch es ist nicht nur die reine Torquote, die beeindruckt. Sobald der 20-Jährige am Ball ist, wird es für den Gegner gefährlich – auch dann, wenn er auf die Flügel ausweicht und entweder im Vollsprint am Verteidiger vorbeizieht oder eine präzise Flanke in den Strafraum schlägt. Es lässt sich schon jetzt festhalten, dass der Weg von Jovic bei eine einigermaßen konstanten Entwicklung unaufhaltsam nach oben führen wird. Legt der Angreifer noch sein phasenweise aufblitzendes Phlegma ab und wird ein Eins-gegen-Eins-Situationen vor dem Torhüter noch kaltschnäuziger, wird er in Zukunft das Trikot der ganz großen europäischen Vereine tragen.

Bobic bestätigt Interesse

„Ich nehme das Interesse zur Kenntnisse“, sagte Sportvorstand Fredi Bobic im Gespräch mit Sky. Der Europameister von 1996 bestätigte: „Ich habe ja Einblick in die Scouting-Listen. Es war schon alles da, was im Weltfußball unterwegs ist.“ Bobic kenne schließlich die „Menschen dahinter. Da sind ganz große mit dabei, die genau hinschauen.“ Dies mache den ehemaligen Profi „stolz. Das ist eine Anerkennung für  uns.“

Sportvorstand macht sich keine Sorgen

„Sorgen“, so Bobic weiter, „mache ich mir deshalb nicht.“ Wenn ein Spieler wie Jovic überperforme und eine tolle Entwicklung nehme, „dann wird für die ganz großen Vereine interessiert. Das ist ganz normal.“ Der beidfüßig starke Stürmer ist noch auf Leihe da, die Frankfurter können die Kaufoption bis Ende April ziehen. Spekuliert wird mit einer Ablösesumme im Bereich von acht bis zwölf Millionen Euro, die an Benfica Lissabon überwiesen werden muss – ein Schnäppchen angesichts der Leistungsexplosion und der aktuellen Beträge, die für Spieler dieser Güteklasse bezahlt werden.

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4 Comments

  1. Marco Nörenberg

    01.12.2018 at 03:14

    Hallo Christopher, es wird immer nur von der Kaufoption gesprochen. Ist denn überhaupt im Falle des Ziehens dieser KO ein Anschlussvertrag zwischen Jovic und EF unterschrieben?

    • Christopher Michel

      01.12.2018 at 09:04

      Hallo Marco. Es ist handelsüblich, dass auch dieser Anschlussvertrag schon besteht. Allerdings kann dieser um Nuancen verändert werden (Gehaltsanpassung/Prämien). Die Laufzeit ist allerdings schon ausgehandelt bei solch einem Leihdeal mit anschließender Kaufoption.

      LG

      • Marco Nörenberg

        01.12.2018 at 10:48

        Danke für die Antwort! Das mit der Handelsüblichkeit ist mir klar. Eine KO macht auch wenig Sinn, wenn der Spieler sich dem entziehen könnte. Meine Frage aber ist, ob Du weißt, dass dieser Handelsüblichkeit im konkreten Fall dieser Vertrag auch besteht. Und wie dessen Parameter aussehen.

      • Christopher Michel

        02.12.2018 at 19:28

        Hallo Marco.

        Also meinen Informationen nach, ist alles konkret fixiert. Der Vertrag soll dann anschließend bis 2023 laufen. Auch die Höhe der Summe soll bei den kolpotierten 8 – 12 Millionen Euro liegen. Inwiefern es am Gehalt Anpassung gibt, ist mir aber nicht bekannt. Ich hoffe, dass ich weiterhelfen konnte.

        VG

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