DFB-Pokal

Boateng: Zeit auf Schalke „war wie ein Faustschlag ins Gesicht“

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Kevin-Prince Boateng trifft am Mittwoch (20.30) im Halbfinale des DFB-Pokals auf seinen Ex-Verein Schalke 04, wo er von 2013-2015 spielte. Der 30-Jährige bekannte nun gegenüber Sport1, das diese Zeit eine der schwersten in seiner Karriere war. Außerdem sprach er darüber, was die Eintracht im Vergleich zum Spiel in der Liga (2:2) gegen Schalke ändern muss, um zu gewinnen.

Viele Verletzungen und kaum Einsatzzeiten, Kevin-Prince Boateng hatte von 2013-2015 auf Schalke einen schweren Stand. Auf jeden Fall. Dort habe ich am meisten nachgedacht, es war wie ein Faustschlag ins Gesicht“, sagte er gegenüber Sport 1 auf die Frage, ob diese Zeit sein bisheriger Karrieretiefpunkt gewesen sei. Im Zuge dessen kritisierte er auch die mangelnde Unterstützung im Profifußball, die er damals erstmals kennenlernte: „Es ist die Realität, dass alles super ist, wenn alles gut läuft. Und wenn nicht, wird man fallen gelassen.“ Diese negative Erfahrung sei allerdings wichtig für seinen späteren Karriereweg gewesen, heute könne er „stolz sein“, dass er da „rausgekommen sei“ und „diese ganze Kraft, Traurigkeit, Energie und Aggressivität in etwas Positives umwandeln konnte“.

Boateng warnt vor zu viel Selbstzufriedenheit

Generell habe ihm die Zeit in Gelsenkirchen „ die Augen geöffnet über dieses Fußballgeschäft, wie schnell es gehen kann“. Der Abschied aus Gelsenkirchen sei deswegen auch der richtige Schritt gewesen: „Manchmal ist es vielleicht besser sich zu trennen, weil man danach neue Wege gehen und sich weiterentwickeln kann“, zeigte sich Boateng im Nachhinein überzeugt. Vor der aktuellen Schalker Mannschaft hat der Frankfurter Mittelfeldchef Respekt, das Team von Trainer Domenico Tedesco spiele aktuell „auf ganz hohem Niveau“ und wisse „die Punkte nach Hause zu bringen oder zu behalten“. Das zeigten sie auch beim 2:2 in der Hinrunde der Bundesliga, als die Eintracht ein 2:0 verspielte und der Schalker Naldo kurz vor Schluss noch zum Ausgleich einköpfte. Für Boateng ergibt sich daraus eine ganz besondere Konsequenz für die Partie am Mittwoch: „Ich hoffe, wir haben unsere Lehren daraus gezogen, dass ein 2:0 nicht reicht. Wir müssen bis zur letzten Sekunde hell wach bleiben.“

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0 Comments

  1. Schalker

    17.04.2018 at 07:53

    Wäre vielleicht nicht schlecht wenn man sich über das Hinrundenspiel zwischen Schalke und Frankfurt mal genau informieren würde und nicht irgendwas dahin schreibt was wohl eher auf das Derby in Dortmund zutrifft. Und sowas nennt sich Journalist

    • Stefan Katzenbach

      26.04.2018 at 20:11

      Hallo:) Vielen Dank für den Hinweis und sorry für den eklatanten Fehler, ist korrigiert.

  2. Uli

    18.04.2018 at 13:11

    Boateng, Schalke ist eine Familie und er gehört nicht dazu. Um dazu gehören muss man auch was tun. Du solltest auch mal deine Fehler eingestehen und nicht nur dumm daherreden. Du machst es dir zu einfach. Um etwas zu bekommen muss man auch etwas geben. Bleib in Frankfurt und das ist ok

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