Bundesliga

Boateng-Platzverweis: Deshalb war die Entscheidung richtig

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Jerome Boateng musste im Duell zwischen Eintracht Frankfurt und dem FC Bayern München schon nach zehn Minuten das Feld verlassen – und legte somit früh den Grundstein für die 1:5-Niederlage des deutschen Rekordmeisters. Der VAR korrigierte dabei die zunächst getroffene Entscheidung von Schiedsrichter Markus Schmidt.

Jerome Boateng ließ nach acht Minuten erst einen Pass von Bas Dost weit aufgerückt passieren und fällte anschließend beim Versuch, seinen Fehler auszubügeln, Goncalo Paciencia. Markus Schmidt entschied zunächst auf Elfmeter für Eintracht Frankfurt und gab dem Abwehrmann des FC Bayern München die gelbe Karte. Der Schiedsrichter wurde anschließend vom VAR angefunkt, überprüfte seine Entscheidung kurz – und korrigierte sich.

Kinhöfer analysiert die richtige Schiedsrichter-Entscheidung

Boateng foulte Paciencia kurz vor der Strafraumgrenze, was bedeutet hat: Freistoß statt Strafstoß und Rot statt Gelb. „Korrekt! Erstens: Es war eine glasklare Torchance“, analysierte BamS-Schiedsrichter Torsten Kinhöfer. Er erklärte: „Wäre sie innerhalb des Strafraums verhindert worden, hätte es Gelb gegeben, da Boateng den Ball spielen wollte. Hier schreibt die Regel eine Gelbe Karte vor, da durch den Strafstoß indirekt die Torchance wiederkommt.“

Boateng fliegt berechtigterweise

So aber wurde das Foul von Boateng an Paciencia als Notbremse gewertet, der Weltmeister von 2014 musste also schon frühzeitig den Platz verlassen und schwächte das Team von Trainer Niko Kovac: „Da der Videobeweis aber ergab, dass das Foul außerhalb war, ist die Rote Karte berechtigt, plus direkter Freistoß statt Strafstoß.“

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