Bundesliga

Blitz-Rückkehr von Boateng: Das sagen die Mitspieler

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Jerome Boateng reiste am Sonntagnachmittag nach der 0:3-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande zurück nach München. Dort nahm er beim FC Bayern nach Bild-Informationen bereits wieder ganz normal am Training teil. Seine Mitspieler können diese Entscheidung nachvollziehen.

Im Umfeld des DFB soll nach Sport1-Informationen eine gewisses Verwunderung darüber geherrscht haben, dass Jerome Boateng vorzeitig abreiste und sofort voll beim FC Bayern München mittrainierte. Ein Einsatz des Innenverteidigers von Beginn an gegen Frankreich wäre fraglich gewesen, dennoch hätte ihn Bundestrainer Joachim Löw für den Fall der Fälle offenbar gerne dabei gehabt.

Das sagen Hummels und Müller

Team- und Nationalmannschaftskollege Mats Hummels zeigte Verständnis für Boatengs Entscheidung: „Wir kennen das alle. Training ist was anderes als ein Spiel. Da kann man auch mal was mit Auge machen, eine Situation weglassen. Das kann man im Spiel nicht. Da kann man nur auf dem Platz sein, wenn man sich 100 Prozent fit fühlt.“ Prinzipiell sei die Abreise des Abwehrspielers „kein Thema“ im Mannschaftskreis gewesen.

Physio verhilft Boateng zum schnellen Trainings-Comeback

Eine Version, die  auch Thomas Müller bestätigte: „Das ist kein Thema, was uns nach dem Spiel beschäftigt. Wir sind dabei, hier die Situation aufzuarbeiten.“ Muskuläre Probleme und eine Wadenverhärtung bereiteten Boateng Probleme, doch Bayern-Physio Christian Huhn behandelte ihn am Sonntag und Montag intensiv und gab dann auch grünes Licht für die Teilnahme am Trainingsbetrieb.

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