Bundesliga

Bleibt Kobel beim FCA? Reuter hat „durchaus Hoffnung“

on

Der FC Augsburg hat sich vor der Saison auf der Torhüter-Position klassisch verspekuliert. Nach dem Abgang von Stammkeeper Marwin Hitz zu Borussia Dortmund hielt der Klub Fabian Giefer und Andreas Luthe für stark genug. Im Winter besserte der FCA mit Gregor Kobel nach.

Die Leihgabe von der TSG Hoffenheim hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten als Verstärkung erwiesen. Er trägt einen großen Anteil an den jüngsten Erfolgen. Beim 2:1-Heimsieg gegen Borussia Dortmund brachte er die gegnerischen Angreifer mit einer herausragenden Leistung zur Verzweiflung. Auch beim torlosen Remis bei RB Leipzig hielt der Schweizer stark. Die Leihe macht sich aktuell für alle Beteiligten bezahlt. Ob ein langfristiges Engagement daraus wird, ist aber offen. „Wir haben leider keine Option, ihn zu verpflichten, aber es gibt durchaus Hoffnung, dass er noch bleiben könnte“, sagt FCA-Manager Stefan Reuter gegenüber Sport Bild dazu.

Trainer-Frage in Hoffenheim verzögert die Angelegenheit

„Gregor fühlt sich bei uns wohl, er kann Spielpraxis sammeln und ist hier sehr gut aufgehoben“, erklärt der Weltmeister von 1990. Am Torhüter-Know-how der Fuggerstädter mangelt es sicherlich nicht. Neben Assistent Jens Lehmann war auch Chefcoach Manuel Baum zu aktiven Zeiten Schlussmann. Die Frage nach der Zukunft von Kobel muss aber letztlich wohl Hoffenheim beantworten. Die ungeklärte Trainer-Personalie der Kraichgauer macht eine schnelle Klärung wohl unwahrscheinlich. Mit Oliver Baumann hat die TSG zwar eine starke Nr. 1., dennoch ist nicht auszuschließen, dass Kobel zurück muss. Der FCA sollte in jedem Fall aus dem Sommer 2018 gelernt haben. Noch einmal darf sich der Verein auf der neuralgischen Position zwischen den Pfosten nicht so sehr ins Risiko begeben.

About Lars Pollmann

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.