3. Liga

Bierofka: Das kann 1860 von Atletico Madrid lernen

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Der TSV 1860 München ist nach fünf Partien ohne Sieg in Richtung Keller der 3. Liga gerutscht. Trainer Daniel Bierofka sieht noch viel Verbesserungsbedarf bei seiner Mannschaft und orientiert sich dabei an großen Vorbildern.

Daniel Bierofka nahm sein junges Team im Gespräch mit der TZ in Schutz: „Es ist ein Lernprozess. Wir sprechen die Fehler intern klar an und ziehen auch Konsequenzen, aber ich werde nie zu hart ins Gericht mit der Mannschaft gehen, solange ich sehe, dass sie alles gibt.“ Das Torverhältnis von 18:13 zeigt Stärke und Schwäche der Löwen zugleich. Vorne weiß das Team zu überzeugen, einzig Preußen Münster (20) erzielte noch mehr Treffer.

Vorbild Atletico Madrid

Hinten fehlt aber die nötige Stabilität, in bestimmten Momenten wirken die teils talentierten, aber noch unerfahrenen Akteure zu naiv. „Was wir reinkriegen müssen, ist die bedingungslose Konsequenz bis zum Schlusspfiff“, forderte Bierofka von seinem Team. Auf dem Weg dahin müsse man „sich die Besten zum Vorbild nehmen: Weltklassemannschaften wie Atletico Madrid.“

Der nächste Schritt der Löwen

Beim Gedanken an den spanischen Topklub geriet der ehemalige Profi, der inzwischen seit 15 Jahren in verschiedenen Funktionen bei 1860 unterwegs ist, ins Schwärmen: „Die verteidigen Spiele ohne jede Nervosität zu Ende. So was beeindruckt mich.“ Es wird der nächste Schritt sein, den der Trainer – der unter der Woche für seine Lizenz in Hennef büfflet – mit den Löwen gehen muss.

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