Bundesliga

Berthold lobt Trapp und Bobic für mutige Ansagen

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Zwei Punkte verloren – oder durch einen Last-Minute-Treffer beim 1. FC Nürnberg (1:1) einen gewonnen? Torhüter Kevin Trapp und Sportvorstand Fredi Bobic war das Remis und der gesamte Auftritt deutlich zu wenig. Weltmeister Thomas Berthold lobte diese Einstellung.

Der Begriff „zementierte Tabelle“ war ein gerne verwendeter von Ex-Eintracht-Vorstandschef Heribert Bruchhagen. Entschuldigungen für Niederlagen wurden so schnell gefunden, offensivere Zielsetzungen vermieden. Nachfolger Fredi Bobic hat in seinen zweieinhalb Jahren bei den Frankfurtern einen anderen Weg eingeschlagen, frischer und mutiger. Er sagte nach dem späten Remis im Frankenland: „Wenn wir weiter vorne mitspielen wollen, müssen wir einiges draufpacken und lernen.“ Torhüter Kevin Trapp hatte eine ähnliche Sicht der Dinge: „Ich weiß nicht, ob wir zu viel gewonnen haben. Oder die Stimmung zu gut war… Wir waren heute einfach schlecht!“

Berthold-Lob

Thomas Berthold zeigte sich von dieser Mentalität der Eintracht-Spieler bei Bild angetan: „Es ist positiv, dass ein Spieler sich in diese Richtung äußert. Denn der erste Impuls muss immer aus der Mannschaft kommen.“ Der ehemalige Profi stimmte auch Bobic zu: „Es ist wichtig, dass man sich daran erinnert, was einen stark macht. Und dass du bereit bist, jedes Spiel anzunehmen. Dafür musst du zuerst mal im Kopf frisch sein.“

Schwache Leistung gegen Nürnberg

In der Begegnung bei den Nürnbergern konnte die Eintracht nicht das abrufen, was sie in den vergangenen Wochen so stark gemacht hat. Das Team kam nicht ins gewohnte Pressing, Torraumszenen waren Mangelware und im Mittelfeld entstanden permanent große Lücken. Eine starke Aktion von Danny da Costa und Sebastien Haller, der die Flanke ins zum 1:1 grätschte, retteten den späten Punkt.

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