Bundesliga

Berggreen: Topfit und als Stammspieler zur WM nach Russland?

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Im Oktober 2015 ging sie los, die lange Leidenszeit von Emil Berggreen. Was mit einer Schultereckgelenksprengung noch in Diensten von Eintracht Braunschweig begonnen hat, setzte sich ab Februar 2016 mit schlimmen Verletzungen beim FSV Mainz 05 fort. Inzwischen ist der Däne fit und will sich über gute Leistungen in der Bundesliga für ganz große Aufgaben anbieten.

Berggreen hat in fünf Bundesliga- und einem DFB-Pokal-Spiel bereits bewiesen, welche Qualitäten in ihm schlummern. In sechs Partien war der 24-Jährige an sechs Treffern beteiligt, verteilte diese auf je drei Tore und Vorlagen. Eine starke Bilanz: Vor allem im Achtelfinale gegen den VfB Stuttgart zeigte er nach Einwechslung seine ganze Qualität: Physisch stark, stabil im Zweikampf, technisch ansprechend und eiskalt vor dem Tor. Er zeigt, weshalb die Mainzer vor rund zwei Jahren knapp 2,5 Millionen Euro an den Zweitligisten Eintracht Braunschweig überwiesen hatten.

Keine Schmerzen mehr am Knie

Es ist eine Bundesliga-Karriere mit Verspätung, die dafür im neuen Jahr gewaltig an Fahrt aufnehmen könnte. Berggreen spürt keine Schmerzen mehr am Knie und fühlt sich topfit. „Das ist kein Thema mehr für mich, das ist vorbei“, sagte er im Gespräch mit Sky und führte weiter aus: „Ich trainiere wie alle anderen auch, mache Krafttraining und habe noch viele Jahre auf Topniveau vor mir.“

Traum von der WM

Trainer Sandro Schwarz fängt an zu schwärmen, wenn er auf seinen kantigen Stürmer angesprochen wird, dessen Fähigkeiten er ganz hoch einschätzt. Berggreen selbst fühlt sich sichtlich wohl unter dem Coach und im gesamten Klub: „In Mainz sind wir ambitioniert, aber es gibt weniger Druck von außen. Wir haben ein gemütliche Atmosphäre und sind eine Gemeinschaft. Alle sind sehr freundlich und das gefällt mir.“ Kann er in diesem Umfeld wachsen und sich seinen ganz großen Traum erfüllen? „Russland ist ein Ziel, dafür kämpfe ich jeden Tag. Die Mannschaft ist zwar sehr stark, aber ich will viele Tore machen und schauen, was dann passiert.“ Bislang hat Berggreen noch kein Länderspiel absolvieren dürfen. Doch wer Instinkt, Mentalität und Physis so miteinander kombiniert, könnte bald schon eine Rolle dort spielen.

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