England

Berater verrät: Courtois-Transfer hatte nur familiäre Gründe

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Real Madrid hat vergangene Woche das Torhüterkarussel in den europäischen Top-Ligen weitergedreht. Die Königlichen verpflichteten Belgiens WM-Star Thibaut Courtois vom FC Chelsea, der seinerseits eine Rekordablöse von 80 Millionen Euro in Kepa Arrizabalaga von Athletic Bilbao investierte. Wie Christophe Henrotay, Berater von Courtois, nun bestätigte, hatte das Wechselspiel ausschließlich familiäre Gründe.

„Es gibt einige Missverständnisse, dass er einen Wechsel wegen anderer Gründe forciert habe“, sagte der belgische Spieleragent im Interview mit dem englischen Radiosender BBC 5 Live. „Er wollte Chelsea nur wegen seiner Kinder verlassen.“ Aus einer inzwischen in die Brüche gegangenen Partnerschaft mit Marta Dominguez sind zwei Kinder hervorgegangen, die mit der Mutter in Madrid leben. Courtois hatte zwischen 2011 und 2014 auf Leihbasis bei Atletico Madrid gespielt, mit den Colchoneros unter anderem die Europa League und die Meisterschaft gewonnen.

„Es gibt keinen Grund, Chelsea zu verlassen“

„Wenn die Familie in London leben würde, wäre alles komplett anders verlaufen“, versicherte Henrotay. „Er wäre geblieben, es gibt keinen Grund, Chelsea zu verlassen.“ Bei den Blues hatte er noch bis 2019 Vertrag, im Januar meldeten englische Medien übereinstimmend, er stehe kurz vor der Unterschrift unter ein neues Papier. „Er hätte auch in London Titel gewinnen können“, bekräftigte der Berater, sein Klient habe den Wechsel nicht aus sportlichem Kalkül vollzogen. Courtois war 2015 und 2017 Meister in der Premier League geworden, dieses Jahr gewann er den F.A.-Cup. Bei der WM in Russland wurde der 1,99-Meter Hüne mit dem Goldenen Handschuh für den besten Torhüter des Turniers ausgezeichnet.

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