Bundesliga

Berater und Werder einig: Winter-Abschied von Rashica ausgeschlossen

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Milot Rashica ist im Kalenderjahr 2019 einer der großen Senkrechtstarter der Bundesliga. Ein Muskelfaserriss schaffte im August, was den wenigsten Abwehrspielern gelingt: Er stellte den Kosovaren kalt. Doch seit seiner Rückkehr knüpft der Nationalspieler an seine starken Leistungen der Rückrunde an. Es weckt Begehrlichkeiten, denen Werder Bremen aber entspannt entgegenblicken kann.

Zuletzt hieß es aus Italien, die AC Mailand könne sich einen Transfer des wieselflinken Angreifers gut vorstellen. „Vielleicht haben sie Interesse, aber ein Abschied im Winter ist kein Thema“, sagt Berater Altin Lala gegenüber dem kicker dazu. „Der nächste Schritt wird irgendwann kommen“, sagt auch Sportchef Frank Baumann. „Aber definitiv nicht in diesem Winter.“ Immerhin ist Rashica mit acht Torbeteiligungen in ebenso vielen Pflichtspieleinsätzen ein absoluter Leistungsträger im Team von Florian Kohfeldt.

Wechsel nur in die Champions League

Der 22-Jährige spielt seit Monaten auf einem Niveau, das einen Wechsel zu einem Top-Klub in nicht allzu weiter Ferne nahelegt. Insofern wäre das Interesse der Mailänder wohl ohnehin vergeblich. Dem Bericht zufolge sind sich Werder Bremen und Rashica einig: Wenn er die Hanseaten verlässt, dann zu einem Klub, der ihm regelmäßige Champions-League-Auftritte garantieren kann. Angesichts eines bis 2022 laufenden Vertrags ist dabei aber auch nicht gesagt, dass der ominöse nächste Schritt bereits zur neuen Saison erfolgen muss.

„Er ist ganz entspannt“

Schließlich weiß das Rashica-Camp, wie gut er sich unter Kohfeldt entwickeln kann. Warnende Beispiele von jungen Profis, die zu früh zu viel wollten, gibt es darüberhinaus genug. „Milot ist ganz entspannt und konzentriert sich nur auf Fußball“, sagt Lala. „Das ist wichtig, sonst kommst du von dem ab, was wirklich zählt.“ Sein Schützling wolle nun noch fitter werden und ein noch besserer Spieler. Davon haben schließlich alle Beteiligten etwas. Und wenn der Tag dann kommt, an dem Rashica Bremen verlässt, wird dafür eine stattliche Ablöse fällig. Angesichts der Marktpreise für torgefährliche Angreifer scheinen die zuletzt kolportierten 20 Millionen Euro jedenfalls eher niedrig angesetzt.

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