Bayer 04 Leverkusen

Bellarabi will nach Sperre mit Bayer „nur nach vorn schauen“

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Bayer Leverkusen muss für das Erreichen der Saisonziele nach der Länderspielpause eine Aufholjagd starten. Aktuell stehen die Rheinländer mit nur sieben Punkten aus ebenso vielen Spielen auf Rang 14. Karim Bellarabi darf immerhin wieder mitwirken.

Der Flügelspieler hat seine Vier-Spiele-Sperre nach einem Foul an Rafinha vom FC Bayern abgesessen. Die Szene hatte am 3. Spieltag die Gemüter erhitzt, Bayern-Präsident Uli Hoeneß bezeichnete den Ex-Nationalspieler gar als „geisteskrank„. „Es war ein klares Foul, ich treffe Rafinha unglücklich, aber nicht mit Absicht“, erklärt Bellarabi nun gegenüber der Bild-Zeitung. Für den 28-Jährigen passte die Sperre ins Bild eines verkorksten Saisonauftakts. „Ich hatte mir vor der Saison persönlich viel vorgenommen, dann warfen mich erst der Hitze-Kollaps und später die Kreuzbandzerrung in der Vorbereitung leider zurück. Aber jetzt schaue ich nur nach vorn.“

„Wir haben viele Spiele“

Trotz des schwachen Saisonstarts mit der Werkself seien alle Ziele noch zu erreichen, so Bellarabi. Auf die Europapokal-Plätze fehlen aktuell sechs Punkte. Der Angreifer möchte seinen Beitrag leisten, den Fehlstart wett zu machen. „Wir haben viele Spiele, da werden auch viele Spieler gebraucht. Deshalb war es umso ärgerlicher für mich, dass ich in der Bundesliga zuletzt nicht helfen konnte.“ Trainer Heiko Herrlich stellte ihn immerhin in der Europa League gegen AEK Larnaka auf. Beim 4:2-Heimsieg gelang dem gebürtigen Berliner die Vorlage zum zwischenzeitlichen 1:1 durch Jungnationalspieler Kai Havertz. Sein Bundesliga-Comeback könnte Bellarabi nach der Länderspielpause im Heimspiel gegen Hannover 96 feiern.

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