1. FC Nürnberg

Behrens ratlos: „Weiß nicht, warum wir diese Phasen haben“

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Der 1. FC Nürnberg muss sich nach der verdienten 1:3-Niederlage beim VfL Bochum in der Tabelle nach unten orientieren. Die Top 3 liegen inzwischen neun Punkte weg, stattdessen ist der Relegationsplatz 16 mit zwei Zählern Differenz inzwischen bedrohlich nahe. Hanno Behrens zeigte sich nach Abpfiff ratlos.

Drei Saisonsiegen stehen fünf Remis und vier Niederlagen entgegen. Der 1. FC Nürnberg kommt unter Trainer Damir Canadi nicht vom Fleck und rutscht in der Tabelle sogar ab. Dabei hätte die Partie nach sechs Minuten einen anderen Verlauf nehmen können, doch der VfL Bochum hatte nach sechs Minuten gegen Robin Hack und Michael Frey das nötige Glück. Nur 180 Zeigerminuten traf dann Danilo für die Gastgeber und danach nahm Unheil für die Nürnberger ihren Lauf.

Nürnberg bricht nach Rückstand ein

„Wir kommen gut in die erste Hälfte, haben gute Chancen. Danach kriegen wir ein Gegentor. Dann haben wir eine Phase, wie wir sie oft in dieser Saison haben, da sind wir einfach nicht im Spiel“, haderte Hanno Behrens über den Spielverlauf. Der Kapitän wirkte anschließend komplett ratlos: „Ich weiß nicht, woran das liegt und warum wir diese Phasen haben.“

Behrens versteht den Anhang

Immerhin ließen sich die Franken nach dem 0:3-Pausenrückstand nicht hängen und kamen durch Asgar Sörensen noch zum Anschluss. „In der zweiten Hälfte sind wir drin, sind aktiv – da sieht man, dass wir es ja eigentlich können“, sagte Behrens. Ein Trost war dies freilich nicht für den mitgereisten Anhang: „Ich kann die Fans verstehen, die fahren lange hierher, da habe ich volles Verständnis, dass wir nach dem Spiel auf die ‚Fresse‘ kriegen. Sowas haben sie nicht verdient.“

Schafft Canadi den Umschwung?

Natürlich rückt auch Damir Canadi jetzt verstärkt in den Fokus. Kann der Coach das Ruder noch einmal herumreißen? Eine klare Linie ist bei den Nürnbergern noch nicht zu erkennen, die Veränderungen nach dem Abstieg haben nicht gegriffen. Behrens stellte sich aber vor den Coach: „Jetzt alles auf den Trainer zu schieben, kann man nicht. Wir sind ein Team, arbeiten alle zusammen. Die Erfolge sind nicht da, aber das am Trainer festzumachen, ist zu einfach.“ Der Mittelfeldmann nahm stattdessen sich und die Kollegen in die Pflicht: „Da müssen wir uns als Mannschaft an die eigene Nase fassen.“

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