1. FC Nürnberg

Behrens Appell an das Umfeld: „Optimistischer Realismus würde guttun“

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Der 1. FC Nürnberg erlebt nach dem Aufstieg in die Bundesliga die von Experten erwartete schwierige Spielzeit. Hanno Behrens nimmt das Umfeld in die Pflicht und schwört auf den Abstiegskampf ein.

Die 0:2-Heimniederlage vor der Länderspielpause gegen den VfB Stuttgart war ein herber Dämpfer für den 1. FC Nürnberg. Hanno Behrens hob bei Sport Bild dennoch das Positive hervor: „Wir stehen über dem Strich, mehr kann man in dieser Saison nicht erwarten.“ Dennoch ist bei den Franken eine gewisse Ernüchterung eingetreten, was vor allem an den beiden Klatschen gegen Borussia Dortmund (0:7) und RB Leipzig (0:6) lag.

Sauer nach RB-Debakel

Während der Mittelfeldspieler die Niederlage gegen den BVB noch einigermaßen verkraften konnte, zeigte er sich nach dem Debakel gegen Leipzig enttäuscht: „Danach war ich wirklich sauer. Das Spiel hat uns an der Ehre gepackt.“ Insgesamt gesehen beweise die Abwehr der Cluberer aber Stabilität: 13 Gegentreffern in diesen beiden Partien stehen elf in den restlichen neun gegenüber.

Appell an die Anhänger

Allerdings ist das Stadion in den Heimspielen weit entfernt von einem Hexenkessel. Die Zuschauer strömen nicht wie erhofft an den Valzner Weiher, im Schnitt kommen 39.874 Zuschauer, über 10.000 Plätze bleiben also frei. Behrens spürt die Skepsis außerhalb der Arena und richtete einen Appell an den kritischen Anhang: „Uns würde ein optimistischer Realismus guttun.“ Der nur lauten kann: Am Ende über dem Strich zu stehen.

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