2. Bundesliga

Becker: „Wir sind eine gute Truppe – und wollen am Ende oben stehen“

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Der Hamburger SV startet als Spitzenreiter in die Rückrunde vor eigenem Publikum gegen den SV Sandhausen. Geht es nach Sportvorstand Ralf Becker, ändert sich an diesem Tabellenstand auch nichts mehr in den kommenden vier Monaten.

Die Niederlage am letzten Spieltag des Jahres 2018 gegen Holstein Kiel war noch einmal so etwas wie ein Weckruf für den bis dato unter Trainer Hannes Wolf ungeschlagenen Hamburger SV. Plötzlich spürten die Kicker des Spitzenreiters in der 2. Liga wieder, dass jeder Sieg harte Arbeit bedeutet. Ralf Becker sagte dennoch gegenüber der Hamburger Morgenpost: „Wir haben das Selbstvertrauen, dass immer wir entscheiden, wie die Spiele ausgehen.“

Keine Arroganz beim HSV

Ein Arroganzanfall des Sportvorstands der Hanseaten? Dieser These widersprach er sofort entschieden: „Wir sind zwar weit davon entfernt, in irgendeiner Art überheblich zu werden, aber eines ist auch klar: Wir sind eine gute Truppe, wir sind ein großer Verein und wir wollen am Ende oben stehen.“ Im Jahr 2018 musste der im Mai erstmals in der Vereinsgeschichte abgestiegene HSV knallhart erfahren, dass Tradition und Name alleine nicht vor Untergang retten können.

Becker nimmt Favoritenrolle vollständig an

Becker nahm daher die Mannschaft in die Pflicht und forderte unumwunden: „Das schaffen wir nicht, indem wir große Töne spucken, sondern indem wir unseren Job auf dem Platz gut machen.“ Sollten die Spieler ihre Rolle annehmen, sich darauf einlassen und dem Druck standhalten, zeigt sich Becker von der eigenen Qualität überzeugt: „Am Ende entscheiden dann wir, wo wir stehen.“

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