2. Bundesliga

Becker kündigt Kader-Bewegungen an — Titz sieht es entspannt

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Der Hamburger SV muss nach dem ersten Abstieg der Vereinsgeschichte bis zum Ende der Transferperiode am 31. August dem Vernehmen nach noch einige Einnahmen generieren. Bis zu sechs teilweise hochkarätige Spieler stehen demnach zum Verkauf. Sportchef Ralf Becker ist zuversichtlich, die entsprechenden Kandidaten an den Mann bringen zu können.

„Wir sind dabei und wissen, dass wir gewissen Zwängen unterliegen“, wird der neue Sportchef der Hanseaten bei der Hamburger Morgenpost zitiert. „In den nächsten Tagen wird einiges passieren.“ Rückkehrer Alen Halilovic und der in der Rückrunde teilweise suspendierte Walace wurden bereits vom Trainingsauftakt des HSV am Wochenende freigestellt, um sich neue Arbeitgeber zu suchen. Zudem stehen die Großverdiener Albin Ekdal, Filip Kostic, Kyriakos Papadopoulos und Bobby Wood zur Disposition. „Wir werden zum ersten Spieltag so aufgestellt sein, dass wir alle ein gutes Gefühl haben“, so Becker.

„Das Vertrauen gilt allen, die da sind“

Trainer Christian Titz sieht es ähnlich entspannt. Angesprochen auf die möglichen Veränderungen im Kader sagte der 47-Jährige der Vereinshomepage, er „glaube nicht, dass es eine große Schwierigkeit für uns darstellen wird. Der Großteil unseres Kaders steht bereits.“ Bei entsprechenden Verkäufen sei gegebenenfalls auch noch die ein oder andere Verpflichtung möglich. „Aber grundsätzlich gilt: Das Vertrauen gilt immer den Spielern, die da sind.“ Auch wenn er einige Spieler gedanklich als Stammspieler erachte, sei er offen für Erkenntnisse aus der Vorbereitung. „Es wird so sein, dass jeder die gleiche faire Chance erhält, um sich zu beweisen. Wer Leistung bringt, der wird auch belohnt.“ Der HSV brach am Sonntag zum Trainingslager in Glücksburg an der Ostsee auf, trifft auf der Rückreise am Freitag bei einem ersten Test auf den Landesligisten Büdelsdorfer TSV.

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