Bundesliga

Bayern-Spieler auf Bewährung: „Man muss sehen, wer zu gebrauchen ist…“

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Wie groß fällt der Umbruch beim FC Bayern München im kommenden Sommer aus? Dies haben die Spieler selbst in der Hand. Der Geduldsfaden von Präsident Uli Hoeneß ist offenbar gerissen.

„Man muss den Spielern schon sagen, dass sie die nächsten drei, vier Monate unter Druck sind“, sagte Präsident Uli Hoeneß dem kicker. Einige Superstars der vergangenen Jahre stehen somit unter Bewährung: „Und dann muss man sehen, wer zu gebrauchen ist, und wer nicht.“ Hoeneß wollte eine Rundumerneuerung nicht mehr ausschließen: „Es kommt darauf an, wie sie spielen.“

Altstars erhalten wohl keine neuen Verträge mehr

Das Wirken von Franck Ribery und Arjen Robben wird kritisch beäugt. Die Verträge wurden auch unter der Bedingung verlängert, dass sie sich ruhiger verhalten sollten, wenn sie auf der Bank Platz nehmen müssen. Das Gegenteil ist der Fall: Nach Auswechslungen sorgen ihre Gesten und Verhaltensweisen weiterhin für Unruhe. Für das Flügelduo und Rafinha – deren Verträge 2019 auslaufen – ist danach wohl Schluss beim FC Bayern.

James-Verpflichtung nicht mehr sicher

Javi Martinez (Vertrag bis 2021) und James Rodriguez (noch ein Jahr aus Madrid ausgeliehen, kann danach für 42 Millionen fest verpflichtet werden) fehlt das dringend benötigte Tempo. Sollte es keine generelle Leistungssteigerung geben, würden die Münchener bei Martinez einen Verkauf anstreben und James nicht fest verpflichten. Auch die beiden Innenverteidiger Mats Hummels – der gegen Borussia Dortmund (2:3) erneut überlaufen wurde und sich im Anschluss mit der Krankengeschichte keine Symphatiepunkte einheimste – und Jerome Boateng (beide bis 2021) werden zulegen müssen. Selbst Verkäufe von David Alaba und Thomas Müller (beide bis 2021) sind offenbar nicht mehr auszuschließen.

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