Bundesliga

Bayern-Bosse fordern Änderungen am Länderspiel-Kalender

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Die Bundesliga-Saison ist gerade einmal sieben Spieltage alt, da wird sie schon zum zweiten mal in der Hinrunde von einer Länderspielpause unterbrochen. Bereits nach zwei Spieltagen fand die erste Pause statt. Der vollgepackte FIFA-Kalender sorgt schon im November für die nächste Unterbrechung. Für die Chefs des FC Bayern besteht Handlungsbedarf.

„Es ist dringend notwendig, dass die Bundesliga nicht ständig durch diese Pausen in ihrem Rhythmus unterbrochen wird“, so Präsident Uli Hoeneß gegenüber dem kicker. „Wir haben drei Unterbrechungen in der Hinrunde, das ist Wahnsinn!“ Aus seiner Sicht sollte, auch im Sinne der Zuschauer in den Stadien, nur eine Länderspielpause abgehalten werden. Weiter internationale Spiele könnten, so der 66-Jährige, kurz vor Weihnachten oder unmittelbar nach der Winterpause ausgetragen werden. Dies würde freilich eine massive Änderung der Rahmenkalender in den Ligen voraussetzen.

Rummenigge kann Nations League nichts abgewinnen

Immerhin ist Bayern-Präsident Hoeneß ein Freund der UEFA Nations League, die viele Freundschaftsspiele ersetze. Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge kann dem neuen Wettbewerb hingegen wenig abgewinnen. Er sei „von den mittleren und kleineren Verbänden, die oft bei Freundschafts-Länderspielen nur noch wenige Zuschauer hatten und weniger Vermarktungserträge im Sponsoring und TV-Bereich erzielen konnten“, ins Leben gerufen worden. „Wenn es die Nations League nicht gäbe, würde den Fußballfans nichts fehlen“, ist sich der langjährige Bayern-Boss sicher. Seiner Aussage zufolge gibt es immerhin Bestrebungen, künftig zwei Länderspielpausen mit jeweils drei Spieltagen abzuhalten. Die Münchner sind aufgrund der Qualität ihres Kaders von Abstellungsperioden in besonderem Maße betroffen. Aktuell fehlt Trainer Niko Kovac ein Dutzend Nationalspieler im Trainingsbetrieb.

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