Bayer 04 Leverkusen

Bayer-Coach Herrlich: Ans letzte Heimspiel gegen den BVB anknüpfen

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Bayer Leverkusen hat unter der Woche bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf seinen zweiten Sieg in Folge eingefahren. Nach der Partie machte die Werkself eine flammende Ansprache von Lars Bender für die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verantwortlich. Trainer Heiko Herrlich freut sich über so viel Engagement.

„Das war ein sehr gutes Zeichen“, zitiert der Kölner Stadt-Anzeiger den Ex-Profi. „Die Eigendynamik der Mannschaft ist gesund. Wenn es laut wird, ist es im Sinne meiner Sache. Das muss noch viel häufiger kommen.“ Einige Beobachter stellen offen die Frage, ob es nicht die Aufgabe des Trainers sei, für die nötige Motivation in seinem Team zu sorgen. Es entspricht allerdings nicht dem Naturell des eher ruhigen Herrlich, seinen Spieler mit lauten Worten Beine zu machen. „Ich habe Ottmar Hitzfeld früher nie in der Kabine rumschreien hören“, nannte der 46-Jährige sein Vorbild in dieser Hinsicht.

An letztes Heimspiel gegen Dortmund anknüpfen

Unter der Trainerlegende hatte Herrlich bei Borussia Dortmund unter anderem die Champions League gewonnen. Gegen seinen Ex-Klub geht es nun auch am Samstagabend im Bundesliga-Topspiel. Beim letzten Aufeinandertreffen setzte es eine deftige 0:4-Klatsche aus Leverkusens Sicht. Die kostete am Saisonende den Einzug in die Königsklasse, schließlich setzten sich die Schwarzgelben nur dank des besseren Torverhältnisses durch. „Da waren wir mutlos“, konstatiert Herrlich. „Viel besser war das Heimspiel in der Hinrunde, als wir 1:0 geführt hatten und dann wegen des Platzverweises gegen Wendell noch 1:1 gespielt haben. So wollen wir auftreten.“ Bei einer Niederlage wären es bereits acht Punkte Rückstand auf den BVB. Die Champions-League-Ränge wären dann erstmal außer Reichweite.

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