Bundesliga

Baumgartl: „Müssen einfach mal in Führung gehen“

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Beim Amtsantritt von Markus Weinzierl kam der VfB Stuttgart vor eigenem Publikum gegen Borussia Dortmund mit 0:4 unter die Räder. Der Neu-Übungsleiter deutete im Anschluss im Einklang mit Mario Gomez Kopfprobleme innerhalb der Mannschaft an. Innenverteidiger Timo Baumgartl widerspricht dem.

Laut Timo Baumgartl sind die Köpfe der Spieler des VfB Stuttgart frei. Es werde etwas früh gesagt, „dass es im Kopf klemmt“, meint der Verteidiger laut kicker. In den vergangenen Wochen habe der deutsche U21-Auswahlspieler „nichts von Kopfproblemen bemerkt“. Vielmehr fordert der Stammakteur eine Reaktion der Mannschaft. „Wir müssen uns das Glück erarbeiten“, sagt Baumgartl. „Wir müssen einfach mal in Führung gehen. Dann ließe sich unsere Spielweise auch durchdrücken.“

„Jeder kann die Tabelle lesen“

Neu-Trainer Markus Weinzierl sei im Nachgang an die 0:4-Niederlage gegen Borussia Dortmund „analytisch an die Sache rangegangen“. Andere Wege, wie die Mannschaft niederzumachen, würden in so einer Situation nichts bringen. „Jeder kann die Tabelle lesen. Dass die Ergebnisse nicht für Selbstvertrauen sorgen, ist klar“, führt Weinzierl aus. Deutlichere Worte findet hingegen der frühere Nationalstürmer Mario Gomez.

Gomez: Ängstlich und kein Selbstvertrauen

Alle wissen, dass die Psyche im Fußball eine Hauptrolle spiele, meint der VfB-Angreifer. Wenn es so und so schon schlecht laufe und man ängstlich sei und kein Selbstvertrauen habe – „wie soll man da Spiele gewinnen?“, fragt Gomez. Baumgartl ist überzeugt davon, unter Weinzierl die Wende herbeiführen zu können. „Er wird uns Lösungen geben“, meint er. Auch wenn diese „etwas Zeit“ bräuchten.

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