2. Bundesliga

Baumgart will den „heißen Tanz“ gegen Regensburg offensiv angehen

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Der SC Paderborn hat nach dem Aufstieg in die Zweite Liga den ersten Dämpfer erhalten. Das Auftaktspiel gegen Darmstadt wurde mit 0:1 verloren. Gegen den SSV Jahn Regensburg (Freitag 18.30 Uhr) dient ausgerechnet der Gegner als Vorbild für ein erfolgreiches Spiel. Die Vorschau von fussball.news.

Vor der Niederlage gegen Darmstadt hatte Paderborn seit Februar nicht mehr verloren (damals 0:1 gegen Erfurt). Kein Wunder also, dass Cheftrainer Steffen Baumgartauf auf der Pressekonferenz vor dem Spiel sagte: „Im Fußball muss man mit Niederlagen umgehen können. Daran gewöhnen möchte ich mich aber nicht.“ An der Zweitligatauglichkeit seiner Mannschaft zweifelt der ehemalige Rostocker Stürmer aber nicht. Die Fehler aus dem letzten Spiel hätten „nichts mit der Liga zu tun“, sondern eher damit, dass seine Mannschaft „viele Sachen nicht umsetzen“ konnte. Dies soll gegen Regensburg anders werden, auch weil deren Spielweise der der Paderborner ähnelt. Bei der Skizzierung der Regensburger Taktik gerät Baumgart sogar ins Schwärmen: „Was das Offensivpressing, das Gegenlaufen, die Aggressivität und die Laufbereitschaft über 90 Minuten angeht – so stelle ich mir eine Mannschaft vor.“

Defensive als Schwachpunkt?

In der offensiven Ausrichtung liege auch der Schwachpunkt, schließlich stünden die Regensburger dadurch „hinten nicht so sicher“, so Baumgart. Eine Beschreibung, die auch auf Paderborn zutreffen könnte – und so erwartet der Trainer „einen heißen Tanz“. Bei diesem stehen mit Massih Wassey (Rücken) und Matthias Stingl (Ferse) zwei Spieler nicht zur Verfügung, alle anderen sind einsatzbereit, so dass es auch Änderungen in der Startelf geben könnte.

Offensive Partie erwartet

Regensburgs Trainer Achim Beierlorzer teilt die Erwartungen seines Kollegen bezüglich der Ausrichtung beider Mannschaften. Er erwartet Paderborn „sehr offensiv und sehr mutig“, allerdings habe der Sieg gegen Ingolstadt seiner Mannschaft auch Selbstvertrauen gegeben. Verzichten muss Beierlorzer am Freitag auf Oliver Hein, Sebastian Nachreiner, Markus Palionis und Ali Odabas, die alle nach Verletzungen noch Trainingsrückstand aufweisen.

About Stefan Katzenbach

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