2. Bundesliga

Baumgart: „Sandhausen ist besser als sein Tabellenstand“

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Der SC Paderborn steht auf Tabellenplatz sechs aktuell gut da, holte sieben Punkte aus den letzten drei Spielen. Gegen den Tabellen-16. Sandhausen (Samstag 13.00) soll diese Serie fortgesetzt werden. Trainer Steffen Baumgart will der Tabelle dabei aber nicht allzu viel Glauben schenken. Die Vorschau von fussball.news.

An all diejenigen, die mit einem klaren Sieg gegen Sandhausen rechnen, hatte Steffen Baumgart eine Ansage: „Es erwartet uns ein schweres Spiel gegen einen Gegner, bei dem das Leistungsvermögen höher ist, als der aktuelle Tabellenstand“, warnte der Paderborner Trainer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Gründe für die Warnung des 46-Jährigen gibt es genug. Zum einen feierte Sandhausen zuletzt einen 4:0 Sieg gegen Ingolstadt, zum anderen kommt mit dem neuen Trainer Uwe Koschinat ein alter Bekannter nach Paderborn: „Er kennt uns sehr, sehr gut und weiß genau, wie wir agieren wollen“, sagte Baumgart über Koschinat, der letzte Saison in der 3. Liga mit Fortuna Köln auf Paderborn traf.

Warnung vor Wooten und Schleusener

Auch die gegnerische Offensive macht Baumgart Sorgen. Sandhausen „besitzt mit Andrew Wooten und dem Ex-Karlsruher Fabian Schleusener Offensivleute, die immer gefährliche Angriffe initiieren können“, richtete er eine Warnung an seine Abwehr. In dieser stehen Baumgart alle Spieler zur Verfügung. Ansonsten fehlen nur Mittelfeldspieler Hassih Wassey und Stürmer Sven Michel.

Koschinats Lob für Paderborner Sprints

Beim SV Sandhausen war die Erleichterung nach dem Sieg gegen Ingolstadt groß. „Nicht nur der Sieg, sondern vor allem die Art und Weise war etwas, worauf die Menschen in Sandhausen sehr lange gewartet haben“, resümierte Koschinat auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den SCP. Sein Team habe „zum Ende hin einen wirklich attraktiven Fußball gespielt“ und dafür gesorgt, dass die Fans „mit einem Lächeln nach Hause gegangen“ seien. Ob das heute genauso sein wird, wird auch von der Laufbereitschaft der Sandhäuser abhängen. Schließlich sei dies genau eine der Stärken des Gegners. „Ich habe selten eine Mannschaft gesehen, die solch eine Sprint-Intensität auf den Platz bringt, was sie durch ihre Transferpolitik noch einmal verstärkt haben, indem sie äußerst sprintstarke Spieler verpflichtet haben“, nannte Koschinat eine essentielle Qualität der Paderborner.

„Ein ganz anderes Verhalten gegen den Ball“

Gegen das Team von Baumgart werde seine Mannschaft „mit einem ganz anderen Spielsystem und einer anderen Art Fußball“ konfrontiert als noch am vergangenen Wochenende. Schließlich sei bei Paderborn „die Kugel überwiegend am Boden“. Deswegen brauche Sandhausen „ein ganz anderes Verhalten gegen den Ball“, zeigte sich Koschinat überzeugt. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Ken Gipson (Bänderriss in der Schulter), Nejmeddin Daghfous (Reha nach Kreuzbandriss) und Tim Knipping (Reha nach Unterschenkelbruch) kann er auf alle Spieler zurückgreifen.

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