Bundesliga

Baumann: „Was uns auszeichnet, hat heute komplett gefehlt“

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Werder Bremen muss erneut eine Niederlage hinnehmen und zeigt sich allmählich frustriert. Die Stimmen zur 1:2-Niederlage gegen Mainz 05.

Nach dem 2:6 zuletzt gegen Bayer Leverkusen unterlagen die Hanseaten zum Abschluss des zehnten Spieltages bei ihrem Lieblings-Auswärtsgegner 1:2 (0:1). Durch die Niederlage bei den zuletzt kriselnden Mainzern hat Werder die Rückkehr in die Spitzengruppe verpasst. Unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw trafen die Franzosen Jean-Philippe Mateta (25.) und Jean-Philippe Gbamin (51.) für die Mainzer (12 Punkte), die zum ersten Mal seit viereinhalb Jahren wieder zu Hause gegen Werder gewinnen konnten. Daran konnte auch der Treffer von Werder-Oldie Claudio Pizarro (78.) nichts mehr ändern.

Baumann: „Keine gute Leistung“

„Wir waren in der ersten Halbzeit überhaupt nicht im Spiel. Wir sind dann aufgewacht, hätten vielleicht sogar noch einen Punkt verdient gehabt. Es ist noch nicht besorgniserregend, aber wir müssen einige Dinge klar ansprechen“, stellte Bremens Trainer Florian Kohfeldt nach dem Spiel fest. Bremens Sportchef Frank Baumann zeigt sich nach der knappen aber verdienten Niederlage recht verärgert: „Die Aufholjagd kam zu spät. Wir waren zwar dran, aber unter dem Strich war es keine gute Leistung. Was uns die letzten Monate ausgezeichnet hat, hat heute komplett gefehlt.“ Nach zuvor sieben Pflichtspielen ohne Sieg reichten den Mainzern einfache Mittel wie Laufstärke und Einsatzwille zum Dreier. Durch den Sieg kletterte der FSV auf den zwölften Platz. Die Bremer (17 Punkte) bleiben Sechster.

Klaassen und Eggestein zeigen sich verärgert

„Wir haben zu spät angefangen Fußball zu spielen. Das reicht dann einfach nicht. Wir müssen schleunigst daran arbeiten, wieder das zu spielen, was uns ausmachen soll“, schrillte Mittelfeldmotor Maxi Eggestein schon leicht die Alarmglocken. Star-Einkauf Davy Klaassen stimmt seinem Mittelfeldkollegen zu: „Es lag an uns selbst! Wir waren gut vorbereitet, aber das Spiel war einfach schlecht. Es ist mir egal, wer die nächsten Gegner sind, wir müssen es einfach wieder besser machen“, zeigt sich der Niederländer deutlich verstimmt.

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