Bundesliga

Baumann sieht bei Werder kaum Chancen für Johansson

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Der Höhenflug von Werder Bremen hält an. Die Hanseaten stehen nach acht Spieltagen auf dem dritten Platz der Bundesliga-Tabelle, drängen mit Macht nach Europa. Nicht alle Akteure des Klubs von der Weser verleben einen guten Start in die Saison. Sportchef Frank Baumann schlägt die Tür für Dauerpatient Aron Johansson zu.

Der Ex-Profi bestätigt gegenüber dem Internetportal Deichstube, dass der US-Amerikaner im Verlauf dieses Jahres auf den Trainingsplatz zurückkehren könnte. Eine Alternative für Kadernominierungen sei aber nicht. „Wir haben gerade im Offensivbereich sehr viele Optionen“, erklärt Baumann. „Wenn das so bleibt und demnächst dann auch noch Fin Bartels dazukommt, wird es schwer für Aron. Das weiß er aber auch, das ist klar besprochen.“ Der 27-Jährige fehlt aktuell mit Sprunggelenksproblemen. Er kommt seit seinem Wechsel nach Bremen wegen gesundheitlicher Probleme kaum zurecht.

„Grundqualität“ für die Bundesliga

Insgesamt hat der 19-fache Nationalspieler seit der Saison 2015/16 nur in 29 Pflichtspielen für die Bremer gespielt. „Natürlich traue ich Aron zu, wieder in der Bundesliga oder einer vergleichbaren Liga zu spielen“, so Baumann zwar. Doch die vorhandene „Grundqualität“, wie er es nennt, muss der Stürmer wohl bei einem anderen Klub zeigen. Sein Vertrag in Bremen läuft es, es spricht nichts für eine Verlängerung. Bereits im Sommer standen die Zeichen auf Trennung. Fortuna Düsseldorf zeigte dem Vernehmen nach reges Interesse, entschied sich dann aber für Zweitliga-Torschützenkönig Marvin Ducksch. Im Winter dürfte ein Abgang erneut forciert werden, Baumann seinem Stürmer kaum Steine in den Weg legen.

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