Bundesliga

Baumann: Noch keine Angebote für Caldirola — „Wir haben nichts zu verschenken“

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Werder Bremen konnte sich, im Vergleich zu den Vorjahren eher untypisch, in der abgelaufenen Saison voll und ganz auf seine Defensive verlassen. Mit 40 Gegentreffern stellten die Hanseaten nach dem FC Bayern, dem VfB Stuttgart und Schalke 04 die drittbeste Abwehrreihe der Bundesliga. Dabei war einer jedoch kein Faktor: Luca Caldirola. Der Italiener will Bremen verlassen, doch laut Sport-Chef Frank Baumann gibt es bisher keine Angebote.

„Es muss etwas Konkretes auf dem Tisch liegen, dann können wir reden“, sagte der 42-Jährige laut der Deichstube. Gesprächsbereitschaft hatten die Verantwortlichen Caldirola bereits im Saison-Endspurt signalisiert, jedoch scheint eine Vertragsauflösung keine Option zu sein, mit der sich Werder anfreunden könnte. Es seien einige Hürden für einen Transfer zu nehmen, so der ehemalige Nationalspieler Baumann.

Bremen hat „nichts zu verschenken“

„Wir müssen uns mit dem Spieler und dem aufnehmenden Club einigen. Zu verschenken haben wir schließlich auch nichts“, deutete Baumann an, für Caldirola eine Ablöse zu fordern. Der kostete die Norddeutschen im Jahr 2013 immerhin etwas mehr als zwei Millionen Euro, als er von Inter Mailand verpflichtet wurde. Nach zwischenzeitlicher Leihe zu Darmstadt 98 und einer komplett vergeudeten Saison 2017/18, in der er ganze 90 Minuten für die Profi-Abteilung auf dem Platz stand, dürfte sich wohl keine große Summer mehr für den inzwischen 27-jährigen Verteidiger erzielen lassen.

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