Bundesliga

Baumann nach 2:6-Klatsche: „Lag definitiv nicht am System“

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Nach der überraschenden 2:6-Niederlage gegen Bayer Leverkusen ist Werder Bremen um Erklärungen bemüht. Eggestein nennt taktische Gründe, Baumann spricht von einem schlechten Tag. Die Stimmen zum Spiel.

Nach zwei Siegen infolge setzt es die zweite Saison-Niederlage für Werder Bremen – und was für eine. Mit 2:6 sind die Bremer im heimischen Stadion untergegangen. Unter Trainer Florian Kohfeldt hatte Werder zu Hause bislang noch überhaupt noch nicht verloren und nun gleich mit einer Klatsche. „Wir haben einen Aspekt des Fußballs vergessen. Das war die Absicherung der Konter. Das ist bitter und tut weh. Das wird uns aber nicht umwerfen“, sagte Kohfeldt bei Sky.

Baumann sieht die Schuld nicht im System

Die vorangegangenen beiden Partien bestritten die Werderaner in einem 4-3-3 System und nach den sechs Punkten überraschte es, dass Kohfeldt für die Begegnung mit Bayer Leverkusen auf einer Dreierkette umstellte. Auch die Mannschaft schien mit der Formation zu fremdeln, doch Bremens Sportchef Frank Baumann will die Schuld nicht an dem System festmachen. „Es lag definitiv nicht am System. Es hat sehr, sehr gute Gründe gegeben, warum wir das gemacht haben“, erklärte er nach dem Spiel und führte weiter aus: „Wir haben keinen guten Tag erwischt. Haben die Konter schlecht abgesichert. Wenn man Leverkusen die Räume lässt, schlagen sie mit ihrer Qualität brutal zu.“

Faktor Moisander

In einigen Szene machte sich bei Werder der kurzfristige Ausfall von Niklas Moisander (muskuläre Probleme) bemerkbar. Startelf-Debütant Marco Friedl stand gegen Bellarabi auf ziemlich verlorenem Posten und wurde zeitweilig schwindelig gespielt. Zur Pause erlöste Kohfeldt den 20-jährigen Österreicher und brachte Sturm-Oldie Pizarro. Dieser sagte zum Ausfall des Abwehrchefs: „Natürlich hat heute Niklas Moisander gefehlt. Es war nicht so einfach ohne ihn.“ Baumann erklärte nach dem Spiel, wieso der Finne nicht spielen konnte: „Er hat ein Problem am Oberschenkel, ein Einsatz wäre zu riskant gewesen. Er hatte schon vor dem Abschlusstraining Schwierigkeiten.“

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