Bundesliga

Bauer will Werder verlassen

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Die Perspektive von Werder Bremen unter Trainer Florian Kohfeldt ist rosig. Unter dem 35-Jährigen holten die Hanseaten in 20 Bundesliga-Spielen starke 32 Punkte. Hochgerechnet auf eine ganze Saison sind das über 54 Punkte. In den vergangenen beiden Spielzeiten hätte das Platz fünf und die direkte Qualifikation zur Europa League bedeutet. Doch der Aufschwung hat auch Verlierer. Robert Bauer spielt seit Kohfeldts Amtsantritt keine große Rolle mehr. Nun will er den Verein wohl verlassen.

Das berichtet Bild. „Wir forcieren einen Transfer im Sommer und sondieren jetzt den Markt“, so Bauers Berater Thomas Böhm. „Es gibt Interessenten in der Bundesliga und aus dem Ausland.“ Im Sommer 2017 sei Spartak Moskau am Außenverteidiger interessiert gewesen, im Winter West Bromwich Albion aus der englischen Premier League. Der gebürtige Schwarzwälder war erst im August 2016 für kolportierte dreieinhalb Millionen Euro vom FC Ingolstadt an die Weser gewechselt.

Der nächste Schritt

„Der Trainer setzt einfach nicht auf Robert. Das ist okay“, wird Böhm weiter zitiert. Doch sein Klient könne nicht einfach die zwei restlichen Jahre seines Vertrages in Bremen absitzen. „Es muss der nächste Schritt kommen.“ Der ehemalige U20-Nationalspieler, der für Deutschland auch beim olympischen Fußballturnier in Rio de Janeiro teilnahm, kommt in der aktuellen Spielzeit auf 19 Pflichtspiel-Einsätze für Werder. Acht davon kamen unter Kohfeldt, dabei spielte Bauer allerdings nur drei mal von Beginn an.

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