Bundesliga

Bartels über gesundheitliche Rückschläge: „Das war die härteste Zeit“

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Werder Bremen bereit sich aktuell in Johannesburg (Südafrika) auf die Rückrunde vor. Mit dabei ist Fin Bartels, der seit über einem Jahr verletzungsbedingt ausfällt. Der Angreifer kann zumindest Teile des Mannschaftstrainings absolvieren. Er spricht offen über seine Leidenszeit.

„Am Anfang war es hart, weil man sich mental erstmal darauf einstellen musste, so lange raus zu sein“, erklärt er gegenüber der Vereinshomepage. „Aber die richtig harte Zeit kam erst mit den Rückschlägen.“ Öfters habe er schon vor der Rückkehr in den Trainingsalltag gestanden, stets machten jedoch neue Probleme einen Strich durch die Rechnung. „Das war die härteste Zeit, weil das Gefühl einem gesagt hat, man sei wieder dran, aber der Körper es doch noch nicht mitgemacht hat.“ Bartels hatte sich am 09. Dezember 2017 beim 2:1-Auswärtssieg bei Borussia Dortmund die Achillessehne gerissen.

„Immer noch sehr viel individuelles Training“

Inzwischen ist eine Rückkehr ins vollständige Mannschaftstraining mittelfristig absehbar. Bereits jetzt tut dem Angreifer gut, zumindest teilweise mit den Kollegen arbeiten zu können. Es sei ein „Riesenunterschied“, so Bartels, einige Übungen in der Gruppe mitmachen zu können. „Du bist zwar immer in der Nähe, aber nie wirklich dabei“, beleuchtet er einen häufig unterschätzten Aspekt einer längeren Verletzungspause. Allerdings bremst der 31-Jährige die Erwartungen an ein baldiges Comeback. Er könne seine Belastung Stück für Stück steigern, absolviere aber „immer noch sehr viel individuelles Training“. Der gebürtige Kieler steht seit 2014 in Bremen unter Vertrag. Für die Hanseaten hat er in 112 Pflichtspielen 24 Treffer erzielt und 21 Torvorlagen geliefert. Sein aktuelles Arbeitspapier läuft im Sommer 2020 aus.

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