Bundesliga

Barkok froh, dass er nicht selbst zwischen Düsseldorf und Frankfurt wählen muss

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Für Aymen Barkok stand am Montagabend eine ganz besondere Partie auf dem Programm. Der ausgeliehene Mittelfeldmann von Fortuna Düsseldorf traf auf seinen Stammverein Eintracht Frankfurt. Wo er in der kommenden Saison spielt, ist noch offen. Der Aufsteiger hat aber eine Kaufoption.

Dem Vernehmen nach kann Düsseldorf den 20-Jährigen für fünf Millionen Euro fest an sich binden. Den Hessen bliebe aber eine Rückkaufoption. Barkok sitzt zwischen den Stühlen. Als gebürtiger Frankfurter ist die Eintracht eine Herzensangelegenheit für ihn. In Düsseldorf ist der Weg auf den Platz und dort zu regelmäßigen Spielanteilen aber leichter. „Es wäre schwer, selber eine Entscheidung zu treffen“, zitiert die Bild-Zeitung den U20-Nationalspieler. „Das machen zum Glück Fredi Bobic und Lutz Pfannenstiel. Ich halte mich raus, muss nur spielen.“

Durchbruch in Frankfurt nicht geschafft

Er fühle sich im Rheinland wohl, lässt Barkok immerhin wissen. Nach schwerem Stand in der Hinrunde setzt Trainer Friedhelm Funkel zuletzt verstärkt auf ihn. Gegen die Eintracht stand er zum dritten mal innerhalb von vier Spielen in der Startelf. Beim aktuellen DFB-Pokalsieger schien Barkok in der Saison 2016/17 auf dem Weg zum Durchbruch. Damals absolvierte er 18 Partien, traf bei seinem Bundesligadebüt im November 2016 in letzter Minute zum 2:1-Sieg bei Werder Bremen. In der vergangenen Saison setzte Niko Kovac aber nur neunmal auf den Edeltechniker. Die Leihe trägt nun langsam aber sicher Früchte.

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